Rundreise Mittelrheintal

- Ein Reisebericht -

Unsere Rundreise durch das Mittelrheintal 2010

Das Mittelrheintal ist eine einzigartig Kulturlandschaft die 2002 von der UNESCO als Erbe der Menschheit anerkannt wurde. Es untergliedert sich in das Obere Mittelrheintal, auch als das Tal der Loreley bekannt, welches von Bingen bis Koblenz reicht und das Untere Mittelrheintal, welches von Koblenz bis Bonn reicht.

Wenn man über das Mittelrheintal spricht, so tauchen unwillkürlich Bilder von jeder Menge Burgen, der Loreley, dem Rhein selbst, der Schifffahrt aber auch über die Römerzeit und das Mittelalter, vor dem inneren Auge auf.

Unsere Rundreise begann in Koblenz. Viel Sehenswertes findet man in Koblenz, die zu den schönsten und ältesten Städten Deutschlands zählt. Hoch über dem Rhein thront die Festung Ehrenbreitstein. Sie gehört zu den größten und besterhaltenen Festungen Europas. Einen wunderbaren Blick (118 m über dem Rhein) bot sich uns: die Stadt Koblenz, mit ihren Kirchtürmen und dem Kurfürstlichem Schloss und das Deutsche Eck, der Zusammenfluss von Mosel und Rhein mit seinem Kaiser-Wilhelm-Denkmal.

Wieder zurück in der Stadt, besuchten wir nach einem wunderbaren Mittagessen, welches wir direkt am Rhein, im Restaurant Müller einnahmen, noch das Kurfürstliche Schloss und die Kaiserin-Augusta-Anlagen. Ein Bummel durch die Altstadt mit abschließendem Abendessen in unserem Hotel Trierer Hof beschloss diesen wunderschönen Tag.

Am nächsten Tag ging es weiter in Richtung Boppard. Vor bei an der Brauerei Königsbach mit seinem imposantem Brauhaus fuhren wir direkt am Rhein entlang und besuchten die Stadt Rhens. Ein Ausflugstipp ist der Herzogstuhl von Rhens, der vor 1929 direkt am Rhein stand und jetzt auf einer Anhöhe Richtung Waldesch zu finden ist.

Wir entschieden uns für eine Stadtführung, wo viel Interessantes und Wissenswertes zu sehen und hören war.

Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter nach Boppard. Im Hotel Ebertor quartierten wir uns ein. Wir bekamen ein Zimmer mit wunderschönem Rheinblick zugewiesen. Boppard selbst liegt in einer Rheinkurve und wurde schon von den Römern geschätzt. Wir hatten den ganzen Nachmittag zur Verfügung und entschlossen uns daher, die berühmte Bopparder Schleife anzusehen. Mit dem Sessellift fuhren wir nach oben und wurden mit einem wunderbaren Ausblick belohnt.

Dann wurde es Zeit für's Abendessen, nach soviel Kultur und frischer Luft knurrte uns der Magen. Wir entschieden uns für den„Spiegel-Garten“ einem chinesischen Restaurant mit Rheinterrasse. Danach bummelten wir noch über die schöne Promenade, wo auch ein paar Hotelschiffe vor Anker lagen.

Nach einem Frühstück welches wir uns selbst am reichhaltigem Büfett holten, ging es weiter, an Bad Salzig vorbei, nach St. Goar. Viele schöne Burgen säumten unseren Weg, wie z.b. die Burg Sterrenberg, Burg Liebenstein, Burg Maus und Burg Katz, welche sich auf der anderen Rheinseite befinden. Das Wetter war wunderschön, blauer Himmel mit Sonnenschein und frohgemut kamen wir in St. Goar an. Sogleich beschlossen wir, mit der Fähre über den Rhein nach St. Goarshausen zu fahren und die Loreley zu besuchen. Mit dem Auto ging es steil nach oben. Nach einem kurzen Fußweg standen wir direkt am Felsen (132 m hoch) und hatten eine sagenhafte Aussicht über den Rhein und den Hunsrück. Hier windet sich der Fluss durch eine der engsten Kurven und ist hier grade mal 113 m breit. Steil geht es nach unten, die Schiffe am Rhein sehen aus wie Spielzeugfiguren.

Unten wieder angelangt, fuhren wir mit der Fähre zurück nach St. Goar. Der Weg führt uns weiter nach Oberwesel, wo jedes zweite Jahr zu Pfingsten ein großes Mittelalter Fest stattfindet. Oberwesel wird auch die Stadt der Türme und des Weines genannt. Wir parkten und machten uns auf, die Stadt zu erkunden. Über der Stadt liegt die Schönburg, von wo wir einen herrlichen Ausblick über die Windungen des Rheins hatten. Die Stadtmauer und einige ihrer Wehrtürme sind zum größten Teil begehbar. Nach dem Mittagessen besuchten wir die Kirche St. Martin, die Wernerkapelle und die Liebfrauenkirche aus dem frühen 14. Jahrhundert. Sie besitzt einen sehr wertvollen Goldaltar und eine mächtige Barockorgel. Im Kölner Turm, der zum Weinhaus Weiler gehört, hatten wir unser Zimmer gebucht. Im dazugehörigen Restaurant speisten wir zu Abend.

Zum Abschluss unserer Reise fuhren wir über Bacharach nach Bingen. Unterwegs bestaunten wir die Burg Pfalzgrafenstein bei Kaub, welche mitten auf einer Insel im Rhein liegt. Bacharach wurde 923 erstmals urkundlich erwähnt (was jedoch etwas umstritten ist). Die Burg Stahleck war die Residenz des Pfalzgrafen bei Rhein und Versöhnungsort der Hohenstaufen.

Soviel Geschichte macht hungrig und so kehrten wir in ein kleines Lokal ein. Nach einem leckeren Flammkuchen und einem Glas Wein ging es weiter nach Bingen, welches für sein Bingener Loch und seinem Mäuseturm bekannt ist.

In Bingen angekommen, entschieden wir uns für eine Kostümführung mit Amtmann Bernhard von Breidenbach. Der Amtmann herrschte 1468 auf der Burg Klopp und macht heute das Publikum mit der Geschichte bekannt. Vom Museum vom Strom zum Turm der Burg erfuhren und sahen wir allerlei Wissenswertes.

Unsere Reise beendeten wir mit einer Schifffahrt von Bingen zurück nach Koblenz. Viele Burgen säumten unseren Weg und machten unsere Reise sehr kurzweilig.

Informationen über das Mittelrheintal und seine Burgen findet man zuhauf im Internet. Wir haben sehr schöne Tage erlebt und kommen gerne wieder.

Bingen am Rhein

anonym

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