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Rundreise Paraguay Goldenes Dreieck

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- Ein Reisebericht -


Paraguay ist eines von nur zwei Binnenstaaten Südamerikas und liegt zu Unrecht abseits der Touristenströme des Kontinentes. Mit seiner Fläche, die etwa so gross wie Deutschland und die Schweiz zusammengenommen ist und nur rund 6 Millionen Einwohnern, weist das Land viel Natur und Sehenswürdigkeiten auf, die noch nicht kommerzialisiert sind. Paraguay unterteilt sich geographisch in zwei ganz unterschiedliche Landesteile: einerseits das westlich gelegene Gebiet des Chaco, einer savannenähnlichen, sehr trockenen und sehr dünn besiedelten Region, auf der anderen Seite der dichter besiedelte Osten des Landes mit seinen grösseren Städten und guter Infrastruktur. Auf letzteren Teil bezieht sich diese Rundreise.

Ausgangspunkt der Rundreise war die Hauptstadt Caacupé, dessen überregional bekannte Kirche nicht nur vom Papst Johannes Paul II eingeweiht wurde, sondern die alljährlich am 8. Dezember Pilgerort für Millionen Katholiken ist.

Auf dem Rückweg liegt die Stadt Itauguá, die berühmt für eine weitere typisch paraguayische Handwerkskunst ist, das Ñanduti, ein buntes Stickereihandwerk, das wie ein Spinnennetz aussieht (Ñanduti heisst in der Eingeborenensprache Guarani "Spinnennetz"). Die paraguayischen Baumwollstoffe werden überwiegend in Itauguá in Handarbeit vorwiegend zu Tischdecken und Tischsets, aber auch zu Ohrringen und anderen Accessoires verarbeitet.

Auf der Rückfahrt kurz vor Asunción haben wir dank eigener Recherchen noch einen kleinen Abstecher zu einem - in Paraguay selbst wenig be- und anerkannten - Wunderwerk der Natur, dem Cerro Koi, gemacht. Dies ist eine ganz besondere Gesteinsformation, die es in dieser Art nur noch einmal in Südafrika und in Kanada gibt. Wie Holzscheite türmt sich Sandstein zu zwei Hügeln auf, so daß man das Gefühl hat, dass es sich gar nicht um Stein handelt. Nach Auskunft des lokalen Tourismusbüros ist diese hexagonale Form des Steins durch starke magnetische Einwirkung von vor Millionen Jahren entstanden. Das Besondere in Paraguay ist, dass die Gegend um diese beiden Hügel zwar zum "Nationalen Naturmonument" erklärt ist, aber kaum ein Einheimischer die Berge bzw. ihren Zugang kennt. Das Gelände selbst ist schwer zugänglich und nur mit einem Offroadauto befahrbar - belohnt wird man allerdings durch pure Natur (kein einziger Ankenkenladen, selbst andere Touristen waren nicht da) und eine unwerfende Aussicht auf den Ypacarai-See und die Hauptstadt in der Ferne!

Dieser Eindruck ist auch insgesamt sehr typisch für Paraguay: wenig Kommerz, sehr freundliche und hilfsbereite Menschen und schöne, aber unaufdringliche Natur und Sehenswürdigkeiten: ein Geheimtipp abseits der Massen!

Anonym

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