Rundreise im grünen Herzen Deutschlands

- Ein Reisebericht -

Der Herbst zeigte sich in diesen Tagen von seiner schönsten Seite: Goldgelbe Blätter der Bäume, ein leichtes Lüftchen und mildes Wetter lockten selbst den hartnäckigsten Stubenhocker auf einen Spaziergang heraus. Auch in uns wurde der Abenteuergeist auf ein Neues geweckt und lies uns eine kleine Rundreise durch das grüne Herz Deutschlands - somit also das Bundesland Thüringen - machen. Die Reise wurde sehr spontan geplant und schien allerhand Überraschungen für uns bereit zu halten.

Nach einer kurzen, angenehmen Zugfahrt mit wenig Gepäck und jeder Menge Vorfreude machten wir einen ersten Zwischenstop in Jena. Die für ihre Universität bekannte Großstadt begeisterte vor allem mit einem überragenden Hochhaus in der Stadtmitte. Der Ausblick von oben auf die malerische Gegend, sofern man den obersten Stock einmal erreicht hatte, war beeindruckend. Gerade in den Abendstunden funkelten die beleuchteten Fenster der Wohnhäuser. Die Nacht verbrachten wir bei Freunden aus unserem Heimatort, um dann am nächsten Tag bereits in den frühen Morgenstunden nach Erfurt, der Landeshauptstadt, aufzubrechen.

Die Zugfahrt erwies sich jedoch etwas tückisch, aufgrund einiger Verspätungen kamen wir leider nicht so früh wie geplant an. Ein Spaziergang durch die malerische Altstadt lies jedoch allen Ärger recht schnell wieder verfliegen. Nach der Besichtung des Domes rundeten wir den Nachmittag mit einem ausgedehnten Stadtbummel ab. Völlig erschöpft kamen wir in unserer kleinen, eher zweckmäßig eingerichteten Unterkunft an. Obwohl wir eigentlich eine kleine Kneipentour geplant hatten, hielt uns unsere Müdigkeit in unserem Hotel fest.

Umso früher begannen wir unseren dritten und letzten Tag der kleinen Reise. Bereist früh um neun waren alle bereit für unseren letzten Ausflug. Er sollte in Erfurt bleiben, da die Buchung der letzten, eigentlich geplanten Unterkunft in Gera, fehlgeschlagen war. Nach einem zweiten Stadtbummel, jeder Menge Einkaufstüten und leeren Geldbeuteln fuhren wir auf die Eislaufbahn, um unser Können im Schlittschuhfahren zu probieren. Nach ersten, gescheiterten Versuchen uns ein bisschen länger auf den Beinen zu halten, konnten wir uns nach einiger Zeit etwas ausdauernder auf dem Eis bewegen. Die Ungeschicklichkeit in unserem Freundeskreis führte zu einigen Lachanfällen - freilich weniger zur Freude derjenigen, die soeben einen Bauchklatscher auf die kühle Oberfläche gemacht hatten.

Am Abend begaben wir uns wieder auf den Heimweg nach Hause. Durch die sportliche Aktivität am Nachmittag waren wir völlig erschöpft und hatten Mühe, nicht bereits im Zug auf der Heimfahrt einzuschlafen. Die mehrstündige Fahrt hielten wir jedoch alle recht tapfer aus.

Der nächste frühe Morgen war bereits angebrochen, als wir in unserer Heimtstadt wieder eintrafen. Die schönen Erlebnisse werden uns, auch wenn es nur eine recht kurze Rundreise war, mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben. Anonym

Jena

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