Schottland: Highlands und Islands

- Ein Reisebericht -

Nach unserem Flug von Nürnberg nach London und einem zweitägigen Aufenthalt in der englischen Hauptstadt fuhren wir mit dem Bus von National Express über Nacht nach Edinburgh. Die Busreise dauerte insgesamt neun Stunden. Die Hauptstadt Schottlands überraschte mit seinem Stadtbild sehr positiv. Hoch über der Stadt liegt das Edinburgh Castle, von dem aus die Haupteinkaufsstraße mit verschiedenen Läden, Pubs und Whisky-Stuben startet. Wir übernachteten in einem Privatzimmer. Meist spart man gegenüber Hostels in Großstädten und hat auch deutlich mehr Komfort.

Am Tag darauf sollte gleich morgens unsere Rundreise durch das Land der Schafe, Dudelsäcke und Whiskys starten. Wir hatten uns bereits vor Abreise sehr günstig ein Auto gemietet, welches wir vom Flughafen problemlos abholen konnten. Unser erstes Ziel lag östlich von Edinburgh: Gosford House & Bay, ein alter Herrensitz direkt an der Küste mit weitreichender Parkanlage. Weitere Ziele waren Blackness mit seiner Burganlage und unser erster Übernachtungsort Clackmannan an der sogenannten Tower Road, an welcher einige alte Türme besichtigt werden können. Auch die Tage darauf verbrachten wir noch in den Lower Highlands. Wir besuchten Perth mit seinem Scone Palace und schauten bei den Highland Games in Pitlochry vorbei. Es war wirklich sehr beeindruckend, wie Leichtathletik in Schottland aussehen kann: Tauziehen, Fahrradrennen über Gras und Matsch und gezieltes Baumstammwerfen waren dabei nur einige der zahlreichen Disziplinen. Die ersten rei Nächte verbrachten wir in Bed & Breakfast-Häusern, die allesamt exzellent ausgestattet waren und uns morgens immer ein ausgezeichnetes Scottish Breakfast serviert haben.

Weitere zwei Tage verbrachten wir schließlich am Loch Ness. Hier buchten wir uns in ein fünf Sterne Hostel ein, das etwa 10 Kilometer vom See entfernt lag. Loch Ness selbst war weniger spektakulär, die Attraktionen wie Urquhart Castle leider überteuert. Fährt man jedoch Richtung Westen erreicht man Glen Affric. Hier kann man diverse Wanderungen unternehmen und eine fantastische Landschaft genießen. Dies war wirklich ein Highlight unserer Reise!

Weitere vier Übernachtungen verbrachten wir dann auf der Isle of Skye. Über Plockton, die Stadt der Palmen, und Kyle of Lochalsh nutzten wir die Skye Bridge, um das Meer zu überqueren. Gleich danach in Kyleakin befand sich ein Hostel, das uns die erste Nacht aufnahm. Spannend war, dass wir die letzten gestern waren, bevor das Hostel für immer geschlossen wurde. Die weiteren drei Nächte verbrachten wir schließlich in Skinidin an der Westseite der Insel in einem Chalet. Unbedingt zu empfehlen sind der Old Man of Storr, ein riesiger Felsen, der auf einem Berg thront. Ihn haben wir bei bestem Sonnenschein erklommen und hatten so eine tolle Aussicht auf die umliegenden Inseln. Des Weiteren sollte man den Kilt Rock gesehen haben genauso wie den Neist Point, den westlichsten Punkt der Insel, an dem man, wenn man etwas Glück hat, auch Wale sehen kann. Die herausragenden Cuillin Hills sieht man bereits von Weitem. Wanderungen sollten hier aber nur mit guter Ausrüstung durchgeführt werden.

Unser letzter Halt der Reise sollte Kinlochleven sein, ein kleiner Ort am Rande eines Sees, der etwas abgelegener liegt, aber tolle Wandermöglichkeiten bietet. Die Landschaft mit Bergen, See und Wald lädt auch einfach nur Verweilen ein. Von hier aus sollte es schließlich zurück nach Edinburgh gehen, wo unsere Rundreise durch Schottland endete.

Edinburgh

Clackmannan

Pitlochry

Aberfeldy

Drumnadrochit

Inverness

Glen Affric

Kyle of Lochalsh

Plockton

Kyleakin

Portree

Dunvegan

Skinidin

Kinlochleven

Anonym

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