Sehenswürdigkeiten in und um Bad Camberg

- Ein Reisebericht -

Evangelische Martinskirche

In den Jahren 1896 bis 1897 wurde die Evangelische Kirche, sowie das Pfarrhaus erbaut, geleitet wurde diese dann von Pfarrer Ernst. Der Entwurf zum Bau der Martinskirche wurde somit dem damaligen bekannten Wiesbadener Regierungsbaurat Eggert in Auftrag gegeben. Der Entwurf wurde dann auch alsbald durch den Regierungsbaurat Eggert fertiggestellt und konnte somit dem Architekten L. Hofmann aus Herborn zur Verwirklichung übergeben werden. Herr Hofmann leitete den Bau unter Mitwirkung der damaligen königlichen Regierung, die die Oberaufsicht hatte bis zur Fertigstellung im Jahre 1897. Als der Tag der Einweihung gekommen ist, wurde der Evangelischen Martinskirche von der Königin Auguste Viktoria eine prächtige Altarbibel überreicht. Auch heute ist die Martinskirche Anziehungspunkt zahlreicher Gottesdienste und Treffen der Evangelischen Gemeinde. In dem Kirchenschiff ist Platz für gut 250 Personen und auf der Empore für weitere 60 Personen, so das in der Martinskirche mehr als 300 Menschen Platz finden. Schirmherr der Martinskirche ist der bekannte Reformator Martin Luther, der der Kirche mit seinem Namen ein Sympol setzte. Heute ist die Evangelische Gemeinde sehr Stolz auf die Martinskirche und Sie gilt als ein historisches Zeichen der Vergangenheit. Auch Besucher der Region um Bad Camberg, statten der Martinskirche sehr gern einen Besuch ab. Die lange Geschichte der Martinskirche kann man heute wiedererkennen, indem man sich einmal im inneren etwas genauer umschaut. Die Bad Camberger hatten in Zeiten des Krieges, besonders in den Jahren 1939 bis 1945 oft Schutz in diesem Gotteshaus gesucht und diesen auch mehr oder weniger gefunden. Die Martinskirche spiegelt die Gedanken des Martin Luther in vollem Umfang wieder und wird als Sympol der Reformation in der Evangelischen Glaubensgemeinschaft angesehen. Die Martinskirche ist Offen um Besucher aus Nah und Fern immer gern willkommen zu heissen.

Der Kurpark in Bad Camberg

Im 18. Jahrhundert wollte die Familie Schütz von Holzhausen etwas ganz besonderes erschaffen und gründete den Kurpark in Bad Camberg. Am Rande der Bad Camberger Altstadt unmittelbar am Obertor entstand also ein Park, der seinem Namen alle Ehre machen sollte. Schon die Landschaft mit seinen alten Bäumen ist für viele Anziehungspunkt , um Erholung und Entspannung zu finden und dem rauhen Alltag zu entfliehen. Es wurde ein riesiges Wasserstretbecken angelegt, das zur Behandlung der Hydrotherapie angewendet wird und von Sebastian Kneipp erfunden wurde. Auch eine Minigolfanlage, sowie mehrere Tennisplätze bieten ein breites Spektrum der körperlichen und sportlichen Betätigung an. Wer einfach nur entspannen will, kann sich die fantastischen Wasserspiele ansehen und genießen. Auch wird der Kurpark gern für ausgedehnte Spaziergänge genutzt, denn die zahlreichen Seitenwege laden dazu ein und erstrecken sich durch den gesamten Park. Ein weiteres Highlight ist das im Jahre 2000 errichtete Kur- und Gesundheitszentrum mit seinen Massagen, Fango und Kneippanwendungszentren. Dadurch hatte sich der Wert des Kurparks zum Zwecke der Erholung enorm gesteigert. Auch der neu errichtete Kneipp-Rundweg. Der einen besonderen Aspekt der Kneipp’schen Philosophie darstellen sollte ist mit seinen verschiedenen Stationen ein weiterer Schwerpunkt des Kurparks. Aber das besondere sollte dann im Jahre 2002 entstehen, der mit seinen 800 qm zählende große Schaukräutergarten. Dieser wurde als Lehrgarten genutzt, um an Hand der Praxis zu zeigen welche Kräuter und Pflanzen in der Kneipp’schen Methode angewendet werden. Bis heute ist der Kurpark in Bad Camberg ein wichtiger Drehpunkt in der Anwendung der Therapie nach der Kneipp’schen Heilmethode und wird von zahlreichen Besuchern aus aller Welt genutzt. Deshalb sollte sich jeder der nach Bad Camberg kommt, einmal diesen Kurpark ansehen um sich von seinen Leiden befreien zu lassen, oder um einfach nur die Erholung zu genießen, die dieser einzigartige Park bietet.

Bad Camberg

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