Skifahren in St. Anton

- Ein Reisebericht -

So lange hatten wir es geplant und doch hat es nie geklappt: ein gemeinsamer Skiurlaub mit meinen Skiclubkollegen und -kolleginnen. Es sollte dabei nur um den Spaß am Sport gehen und überhaupt nicht darum, auf irgendetwas zu trainieren. Im März haben wir uns diesen Wunsch erfüllt und sind nach St. Anton am Arlberg gefahren. Angereist sind wir mit dem Auto, gebucht haben wir zwei Tage zuvor, und zwar in einem sehr schönen Hotel am Ortseingang, in 10 Minuten Laufentfernung zur Gondel. Das Hotel hatte die Preise reduziert, so landeten wir zu dritt in einer wunderschönen großen Suite.

Der Ort St. Anton ist ein klassischer Skiurlaubs-Ort. In der Fußgängerzone finden sich größtenteils Restaurants, Cafés und Sportgeschäfte, unter anderem auch ein Shop von Peak Performance und ein Shop von Lasse Kjus. Das Skigebiet selbst ist riesig und bietet für jeden Skifahrer beziehungsweise Snowboarder etwas. Abseitsfahren ist hier quasi überall möglich, wobei die Lawinenzüge daran erinnern, dass man sich nicht ohne die entsprechende Ausrüstung und Vorsicht auf den Bereich außerhalb der gesicherten Pisten wagen sollte. Einmal haben wir sogar eine Lawine gesehen, die über eine Piste hinweggerollt war. Diese Lawinenbrocken sind sehr hart und riesig (reichten mir bis zur Brust) - der Gedanke, da drunter zu liegen, ist nicht sehr angenehm.

An eine Gegebenheit erinnere ich mich noch ganz genau: ich hatte (doch ein bisschen Training) die Aufgabe bekommen, ganz besonders darauf zu achten, dass ich mein Gewicht auf den Außenski verlagere. Ich bin also losgefahren und in der zweiten Kurve gestürzt, weil ich genau den Fehler gemacht habe, auf den ich bei der Fahrt achten sollte: zuviel Gewicht auf dem Innenski. Aber jetzt kommt's: den halben Hand bin ich Kopf voraus liegend heruntergerutscht, dann konnte ich meine Ski unter mich bringen und aufstehen. Direkt nach dem Aufstehen bin ich weitergefahren und habe meine Aufgabe zu Ende gebracht. Ein Lacher für alle Beteiligten: genau der Fehler, auf den man achten sollte, und direkt nach dem Sturz weiterfahren, als wäre nichts passiert. Dabei war das eine sehr spontane Reaktion...

Außer Skifahren haben wir uns natürlich auch entspannt: gut gegessen haben wir im Sausalitos in der Fußgängerzone, dort schenken sie auch einen atemberaubend guten Rotwein aus. Dieser Wein hat uns auch zwei weitere Abende dorthin gelockt ...

Alles in Allem war der Urlaub in St. Anton äußerst gelungen: schönes Hotel, gutes Essen, tolles Skigebiet mit anspruchsvollen Abfahrten und Tiefschnee-Gebieten, nette Leute.

Anonym

Sankt Anton am Arlberg

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