Sonne und Meer an der Costa de la Luz

- Ein Reisebericht -

Unseren diesjährigen Sommerurlaub haben wir an der Costa de la Luz im Süden Spaniens verbracht. Gelandet sind wir auf dem relativ kleinen Flughafen Jerez de la Frontera, auf dem die Gepäckausgabe und die Abwicklung wirklich schnell ging. Von dort aus fuhren wir in unser Hotel Riu Chiclana im Süden von Novo Sancti Petri. Das Hotel ist trotz seiner beträchtlichen Größe schön gewesen und das Personal war sehr zuvorkommend und vor allem auch kinderfreundlich. Die Gäste waren hauptsächlich spanische und deutsche Familien. Es gab ein großes und abwechslungsreiches Sport-, Wellness- und Unterhaltungsprogramm für Erwachsene wie auch für Kinder, welches wir jedoch kaum genutzt haben, da es uns wichtiger ist die Umgebung zu erkunden, das Land etwas kennenzulernen und natürlich das Meer zu genießen.

Den wunderschönen kilometerlangen, feinen, hellen Sandstrand konnte man in wenigen Minuten durch die naturgeschützte Dünenlandschaft und über ein paar Treppen zu Fuß erreichen. Obwohl der Atlantische Ozean bei windigem Wetter ordentliche Wellen hatte, konnte man trotzdem fast immer prima schwimmen, am Wasser spielen oder Wellenreiten. Am Wochenende war der Strand zwar etwas voller als an den Werktagen, überlaufen war es durch zur Verfügung stehende Länge und auch Breite des Strandes aber nie.

Am Abend machten wir auch oft noch einen Spaziergang am Strand entlang, z.B. zu dem Alten Leucht- bzw. Wachturm Torre del Puerco und dann auf dem Dünenweg wieder zurück, und schauten uns den Sonnenuntergang über dem Meer an.

Mit unserem Mietwagen machten wir mehrere Touren in Andalusien.

Der schönste Tagesausflug war für mich eine Fahrt nach Tarifa, der südlichsten Stadt Spaniens. Auf der Hinfahrt fuhren wir über Vejer de la Frontera, einen leicht erhöht liegenden Ort mit noch immer leicht maurischen Flair, Barbate und Zahara de los Atunes, wo man auch immer wieder wunderbare, menschenleere Strände fand.

Dann kamen wir in Tarifa an, einer Hafenstadt, von der aus man einen guten Blick auf das Rif-Gebirge in Marokko hat, da hier die Straße von Gibraltar nur etwa 15 breit ist. Die Atmosphäre und die Leute in der Stadt ist überwiegend entspannt und irgendwie angenehm. Auch hier findet man viele maurische Überbleibsel aus alten Zeiten. Am Hafen kann man das Ablegen und Eintreffen der großen Fähre nach Tanger beobachten oder auch selbst einen Ausflug dorthin unternehmen. In nur 35 Minuten kann man von hier aus den afrikanischen Kontinent erreichen.

Wir haben eine Ausfahrt mit einem kleinen Boot der Stiftung Firmm gemacht, welche sich für die Erforschung und den Schutz von Meeressäugern stark macht und täglich Gäste auf ihre Ausfahrten mitnimmt, um sie über Wale und Delfine zu informieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, sie möglichst respektvoll in freier Wildbahn zu beobachten. Wir bekamen auch eine Menge Grindwale und Delfine zu sehen, die auch nah ans Boot herankamen und immer wieder auf und abtauchten.

Auf der Rückfahrt von Tarifa hielten wir noch an einer großen Wanderdüne, von der aus man einen guten Ausblick über die Bucht hat.

Ein weiterer Ausflug führte uns durch das Bergland und den Parque Natural Sierra Grazalema in die Bergstadt Ronda, welche hoch über einen zerklüfteten Schlucht liegt, über die sich die Brücke Puente Nuevo aus dem 18. Jahrhundert spannt.

Ein anderes besonderes Erlebnis war zudem noch ein Bummel durch Cadiz, eine der ältesten Städte Europas, mit ihren belebten kleinen Gassen, in denen man schöne Geschäfte findet, und der Kathedrale.

Am Abend lohnt es sich, wenigstens einmal eine Flamencoshow anzusehen und sich von der Leidenschaft der Musik und des Tanzes mitreißen zu lassen.

anonym

Ronda

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