Städtetrip nach Rom

- Ein Reisebericht -

Vom 26. Mai – 1. Juni 2008 unternahmen wir einen Städtetrip nach Rom. In einem Hotel nahe dem Bahnhof, bezogen wir ein zweckmäßiges Zimmer. Die Sauberkeit war in Ordnung und das Frühstück ganz ok. Die Lage war sehr gut, nur hatte man uns vorher nicht gesagt, dass es auch in Rom, wie fast überall so ist, dass Bahnofsnähe auch gefährlicher als wo anders bedeutet. Dies war jedoch nicht unsere erste Städtereise und wir wussten schon, dass wir abends sowieso zu kaputt wären um noch loszuziehen.

Rom – hält was es verspricht. Auch wenn man nicht zum katholischen Glauben gehört, ist Rom eine Reise wert. Ist man jedoch gläubiger Katholik gibt es kaum etwas beeindruckenderes als die ewige Stadt. So machten wir uns den auch zur Generalaudienz im Vatikan auf. Wenn man die Übertragungen aus dem Fernsehen an Ostern oder Weihnachten sieht, sieht man nicht die wahnsinnigen Sicherheitsmaßnahmen, ehe man überhaupt auf den Petersplatz darf. Ähnlich wie am Flughafen gibt es Metalldedektoren und der mitgebrachte Rucksack wir durchleuchtet. Nachdem man das alles hinter sich gebracht hat erwartet einen eine Atmosphäre wie bei einem Popkonzert. Der Papst fährt vor der Generalaudienz mit seinem „Papamobil“ durch die Reihen und egal wo er sich gerade aufhält, die Massen kreischen wie bei einem Popkonzert. Auch die anschließende Generalaudienz war ein sehr bewegender Moment für uns.

Anschließend wagten wir den Gang ins Vatikanische Museum, auch hier hieß es anstehen und dann natürlich Eintritt bezahlen. Eigentlich wollten wir nur die Sixtinische Kapelle sehen, dies geht aber nur über das Vatikanische Museum, sodass wir den kompletten Eintritt bezahlen mussten. Nichts desto trotz war es eine unglaubliche Erfahrung in dem Raum zu stehen, in dem der Papst gewählt wird. Besonders beeindruckend ist die Gestaltung des kompletten Raumes durch Michelangelo Buinarroti. Die Schöpfungsgeschichte ist sicherlich genauso imposant wie die Tatsache, dass einem die Ecken des rechteckigen Raumes plastisch wie Säulen vorkommen. Ein unglaublicher Anblick. Schön war auch dass es nicht wie sonst üblich bei Touristenattraktionen sehr laut zu geht, sondern dass mehrere Mitarbeiter dafür sorgen, dass in diesem Raum nicht gesprochen wird.

Einen Tag später besichtigten wir den Petersdom, der von außen betrachtet nicht so gewaltig wirkt wie angenommen. Kommt man jedoch ins Innere stockt einem der Atem bei so einer gewaltigen Größe und Pracht. Die Pieta ist nur eines von zahlreichen Kunstwerken und Bilder die dort zu sehen sind. Ein wirklich sehr interessanter Ausflug der bei keinem Rom Trip fehlen darf.

Unzählige andere Sehenswürdigkeiten reihen sich in Rom aneinander, man kann alles zu Fuß sehr gut erreichen, da sich fast hinter jeder Ecke eine neue Sehenswürdigkeit versteckt. Wir hatten in der einen Woche wirklich jeden Tag volles Programm. Über das Kolosseum, das Forum Romanum, die Spanische Treppe oder einen der vielen belebten Plätze, Langeweile bekommt man in Rom nicht.

Besonders fasziniert hat uns noch der Trevi Brunnen, auf Bildern sieht es so aus als läge der Brunnen auf einem großen Platz, umso erstaunter waren wir, dass er sich in mitten von Häusern befindet. Wir hatten uns schon extra eine gute Kamera gekauft, aber wir konnten nicht genug Abstand bekommen, um ihn einmal komplett auf ein Bild zu bannen. Auch waren wir sehr froh über den digitalen Fortschritt, den wir habe 7 Anläufe gebraucht um mich auf dem Brunnen sitzend zu fotografieren ohne das jemand ins Bild gelaufen ist.

Natürlich habe ich eine Münze in den Brunnen geworfen, denn wiederkommen, wiederkommen wollen wir auf jeden Fall.

Peter Uerlings

Rom

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