Städteurlaub in Hamburg

- Ein Reisebericht -

Im Mai 2010 verbrachte ich zusammen mit meiner Familie und meinem Freund ein wunderschönes Wochenende in der Hafenstadt Hamburg. Für unseren selbstorganisierten zweitägigen Aufenthalt standen viele verschiedene Sehenswürdigkeiten auf dem Programm und auch die Einkaufsmöglichkeiten der Stadt galt es zu erkunden. Wir hatten uns also viel vorgenommen und starteten motiviert zu unserer Städtetour.

Unser erstes Ziel war natürlich der Hamburger Hafen, den wir auf einer Hafenrundfahrt besichtigten. Diese Rundfahrt durch den größten Hafen Deutschlands führte uns einerseits vorbei an riesigen Frachtern voller Container, andererseits aber auch in die alte Speicherstadt mit ihren gut erhaltenen Backsteinhäusern. Ein besonderes Highlight konnten wir bestaunen, als wir eine Werft passierten, in der gerade eine atemberaubende Yacht für einen russischen Milliardär gebaut wurde. Die Yacht soll, den Angaben unseres Kapitäns zufolge, sogar über ein eigenes U-Boot verfügen. Wir konnten uns leider nicht von der Schönheit des Schiffes überzeugen, da es von einer sehr großen Plane bedeckt und zum Zeitpunkt unserer Hamburgreise noch nicht fertig gestellt war.

Nach der Hafenrundfahrt verbrachten wir noch weitere Zeit an den Landungsbrücken und aßen, wie es sich für eine Hafenstadt gehört, ein Fischbrötchen. Ich bildete mir ein, einen Stand mit dänischem Softeis gesehen zu haben, den ich einen Tag später im strömenden Regen zusammen mit meinem Vater suchte, aber nicht wiederfinden konnte. Unsere verregnete Suche nach dem Eis ist noch heute das Ereignis, das mir als erstes einfällt, wenn ich an die Reise nach Hamburg denke.

Nach einer ausgedehnten Shopping-Tour, bei der sich unsere Geldbörsen leerten und die Einkaufstüten immer voller wurden, aßen wir abends in einem der vielen kleinen Lokale eine Pizza und spazierten kurz über die Reeperbahn in St. Pauli. Gesättigt und äußerst erschöpft von dem langen Tag, kehrten wir mit der Straßenbahn in unser Hotel zurück, um neue Kraft für den zweiten Tag zu sammeln.

Nach einem schnellen Frühstück machten wir uns früh morgens auf den Weg zum Tierpark Hagenbeck. Der Tierpark selbst gefiel uns schon gut, vor allem die asiatischen Elefanten, bei denen es zum Zeitpunkt unseres Besuches gerade Nachwuchs gab. Die tollen Eindrücke aus dem Tierpark sollten aber noch durch das neue Tropenaquarium gleich nebenan übertroffen werden. Meine Familie und ich interessieren uns sehr für Reptilien, sodass das Aquarium nicht nur mit seiner Vielzahl verschiedener Fische, sondern auch mit Schlangen und Echsen punkten konnte. Ein ganz besonderer Anblick bot sich uns in der Unterwasserwelt, in der sich ein Aquarium von 11 Metern Länge befindet und uns regelrecht den Atem anhalten ließ.

Auf den Besuch in Hagenbeck folgte schließlich nur noch die Rückfahrt zum Hotel, mit dem bereits erwähnten Zwischenstopp an den Landungsbrücken und dem vergeblichen Versuch, dänische Eiscreme zu kaufen. Am Hotel angekommen, packten wir unsere Sachen ins Auto und traten unsere dreistündige Heimreise an. Das Wochenende in Hamburg war alles in allem zwar anstrengend, aber dabei so interessant und aufregend, dass wir uns alle einig waren, diese Städtereise auf jeden Fall zu wiederholen.

S. Lorenz

Hamburg

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