Strasbourg – Reise in die „Hauptstadt Europas“

- Ein Reisebericht -

Ich habe wenig Zeit für lange Urlaube. Das Leben ist eben so und trotzdem habe ich für mich eine Reisemöglichkeit entdeckt, um trotzdem aus dem alltäglichen Trott herauszukommen. Diese Möglichkeiten sind Kurzreisen. Sie sind für mich optimal. Zwischen 3-6 Tagen kann man viel erleben und ausspannen. Man kann viele Orte entdecken und ein paar Tage die Annehmlichkeiten in einer Pension oder auch in einem Hotel geniessen. Auch ein Cluburlaub bietet sich hier an.

Die letzte Reise, die ich erlebte, war eine Reise nach Straßbourg. Das Ziel war, das Europäische Parlament zu besuchen und als Gast an einer Sitzung des Europäischen Parlamentes teilzunehmen. Straßbourg ist eine entzückende Stadt, die sowohl mit ihrer Architektur als auch durch ihre Menschen bezaubert.

Die Busreise war für mich eine angenehme Kurzweil, bei der ich abschalten konnte und viele Informationen bekam. Wir fuhren morgens gegen 4.00 Uhr los in Richtung Straßbourg. Die Gruppe setzte sich bunt zusammen. Es gab Gymnasiasten mit Lehrern sowie Menschen aus Vereinen, die unsere Gruppe bildeten.

Wir waren untergebracht im Hotel „Zum Ochsen“. Ein angenehmes Hotel in sehr traditioneller Art.

Das Hotel befand sich noch auf deutschem Boden und wir fuhren täglich mit dem Bus in das ca.

30 Minuten entfernte Straßbourg. Nun ist ja eine Busreise kein Hotelurlaub. Urlaub im Hotel ist auch toll, aber ich war gespannt auf die Stadt . Das Hotel sahen wir nur abends und morgens.

Die Verpflegung war sehr angenehm.

Straßbourg überraschte uns mit herrlichem Wetter. Temperaturen um die 30 Grad waren fast schon zuviel des Guten. Aber ich habe es genossen. Nachdem ich im Hotel eingescheckt hatte, ging es abends noch nach Straßbourg zum Abendessen. Vorher genossen wir noch die Bootsfahrt auf der Il, die sich durch die Stadt zieht. Es war sehr interessant, mitten durch die Stadt zu fahren, vorbei an den historischen Häusern. Unser Restaurant war direkt an der Il gelegen und ich war überrasch, durch den Fußboden das Wasser sehen zu können. Das Essen war gut und besonders der Flammkuchen war lecker. Flammkuchen ist eine kulinarische Spezialität und es scheint, das jedes Restaurant, nach eigenen Aussagen, den besten und leckersten Flammkuchen kreiert.

Heißer Tipp für jeden, verpassen sie nicht den Flammkuchen. Er gehört zu den Originalen dieser Stadt. Am nächsten Tag hatten wir als Auftakt eine Stadtführung, die am Münster begann.

Diese Kirche ist faszinierend. In ihrem Innern sind so viele Menschen und trotzdem ist man plötzlich gefangen und die Unruhe der Umgebung wird verdrängt. Ich saß da und eine innere Ruhe überkam mich, so dass ich fasst den Abgang unserer Gruppe verpasst hätte. Die Stadtführung war wunderbar und die anschließende zweistündige Erkundung auf eigene Faust ebenso.

Am Nachmittag war es dann soweit. Wir fuhren ins Europäische Parlament. Ich kannte das Gebäude nur von Bildern und war von der Größe fasziniert. Ein grandioses Bauwerk öffnete sich für uns. Moderne gepaart mit traditionellem fließt hier zusammen. Wir besuchten dann den Sitzungssaal und hatten die Gelegenheit, für ca. eine Stunde, der Sitzung zu folgen.

Es war ein sehr erhebendes Erlebnis, diesen Ort zu besuchen, in dem nicht nur das europäische Parlament sondern auch der Europarat seinen Sitz hat sowie weitere wichtige europäische Gremien. Aus diesem Grund nennen die Straßbourger ihre Stadt auch „Hauptstadt Europas“ und ich kann dem nicht widersprechen.

Diese kurze Busreise war für mich sehr interessant und ich kann sie nur weiter empfehlen.

Straßbourg ist eine faszinierende Stadt im Osten von Frankreich. Empfehlenswert ist auf jeden Fall die Stadtführung mit dem Besuch des Münsters. Wer eine längere Reise einplant, der sollte sich ein Hotel auf der deutschen Seite buchen. Man ist in kurzer Zeit in Straßbourg. Mit dem Auto darf man in der Stadt nicht fahren, daher gibt es ausreichend Parkhäuser. Kulinarisch sollten die vielen kleinen und sehr gemütlichen Restaurants besucht werden. Probieren sie den Flammkuchen – hier ein Tipp. Der Flammkuchen wird mit den Händen gegessen. Er wird geschnitten serviert und man klappt zwei Stücke übereinander. Wer mit Besteck Flammkuchen isst, wird sofort als Tourist erkannt.

Besuchen Sie diese Stadt und Sie werden berührt sein von ihrer Ausstrahlung.

Strasbourg

Anonym

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