Surfen auf Fuerteventura

- Ein Reisebericht -

Fuerteventura ist vulkanischen Ursprungs und die älteste Insel der Kanarischen Inseln. Sie liegt rund 120 Kilometer westlich der marokkanischen Küste im Atlantischen Ozean. Fuerteventura gehört zum Hoheitsgebiet Spaniens und somit ist die Landessprache Spanisch.

Das Klima ist das ganze Jahr über sehr angenehm. Durch die konstanten Winde ist die Insel sehr beliebt bei Wassersportlern. Wellenreiter kommen besonders an der Westküste auf ihre Kosten.

Im Februar 2011 bin ich mit einer Freundin nach Fuerteventura geflogen, um eine Woche die Kunst des Surfens zu erlernen.

Wir haben alles selbstorganisiert. Flug, Mietwagen und Unterkunft.

Vom Flughafen in der Hauptstadt Puerto del Rosario sind wir mit dem Mietwagen bis zur Costa Calma gefahren. Auf der Fahrt war interessant zu sehen, wie schön und beeindruckend diese felsige Insel mit einer kaum vorhandenen Vegetation sein kann.

Gewohnt haben wir in der Zeit in dem vier Sterne Kongresshotel "R2 Rio Calma". Wenn man die Lobby betritt, fühlt man sich mit den Kirchenfenstern und der Kuppel wie in einer Kathedrale. Der Blick nach draußen auf die Hotelanlage lässt nur erahnen, wieviel man noch zu Sehen bekommt. Einfach beeindruckend.

Unser Doppelzimmer mit Blick zum Meer und über die ganze Anlage war geräumig, sauber und mit großem Balkon. Nach dem Auspacken sind wir gleich mit Badehandtuch bewaffnet raus zu der Poolanlage. Eine riesige, wunderschöne Landschaft mit drei Pools und einer künstlich angelegten Lagune. Dazu zwei Poolbars mit allen Getränken und Snacks. In der Freizeit gibt es ein diskretes Animationsangebot mit Gymnastik, Minigolf, Tennis, Fuß- und Volleyball. Für weitere Unterhaltung sorgt die hauseigene Diskothek, zweimal die Woche mit Live-Musik.

Frühstück und Abendessen gibt es in Buffetform in dem großem Restaurant mit Außenterasse. Jeden Tag kann man dort die leckersten Speisen aus aller Welt genießen.

Da das Kongresshotel nur Halbpension anbietet, hat man die Möglichkeit Mittags in den kleinen Restaurants und Bars in der näheren Umgebung zu speisen. Zu empfehlen ist das "Diabolo" die Straße hinunter in die nächste Ortschaft. Dort gibt es feurig-scharfe Gerichte zu moderaten Preisen.

Mit dem Mietwagen sind wir fast täglich von der Ostküste direkt zur Westküste nach La Pared gefahren. Da die Insel im Süden sehr schmal ist, betrug die Fahrzeit nicht mehr als 20 Minuten.

In der Surfschule "Rapa Nui" haben wir täglich ein bis vier Stunden Surfunterricht genommen. Die Auswahl an Kursen ist überschaubar. Wir haben uns für einen Gruppenkurs entschieden. Denn mit anderen Anfängern lernt es sich leichter.

Die Surflehrer haben ihr Wissen sehr gut vermittelt sodass man mühelos folgen konnte. Von der Surfschule gings mit dem Bus an die besten Surfspots der Insel. Teiweise haben wir auch den kostenlosen Shuttleservice in Anspruch genommen.

Bekleidung und Ausrüstung waren top in Schuß und gut gepflegt, natürlich im Kurspreis enthalten.

Schon am Ende des ersten Tages sind wir stehend auf den Wellen geritten, auch wenn kaum mehr als 10 Sekunden. Nach einer Woche sah die Sache schon anders aus und wir sind mit festem Stand auf dem Surfbrett entlang geglitten.

Jeder der Surfen erlernen möchte, sollt es auf Fuerteventura tun. Gutes Wetter, tolle Wellen und mit den Lehrern der Sufschule "Rapa Nui" ist der Erfolg garantiert.

Sabrina Ketelhön

Fuerteventura

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