Sylt sehen und ... Ein Urlaub auf der Perle der Nordsee

- Ein Reisebericht -

Der Volksmund sagt ja: Entweder man fährt einmal nach Sylt und nie wieder oder die Insel wird zur Sucht und man hat das Gefühl, ohne sie nicht leben zu können. Für mich, bzw. meine Familie trifft Letzteres zu und wir brauchen zu Beginn eines Jahres gar nicht groß zu überlegen, wenn das Thema Urlaubsplanung auf den Tisch kommt, wohin wir denn dieses Jahr fahren. Und wenn möglich, gehen die Planungen sogar so weit, dass wir mindestens noch ein weiteres Mal im Jahr auf die Insel fahren, was im letzten Oktober der Fall war, nachdem wir bereits um Ostern herum eine Woche bei herrlichem Wetter in Morsum Urlaub gemacht haben.

Der Zufall wollte es, dass trotz der recht kurzfristigen und selbstorganisierten Buchung unsere Stammferienwohnung für zehn Tage noch frei war und so fuhren wir, d.h. zwei Erwachsene mit unseren Kindern Leo und Lena an einem Samstagvormittag aus Ostwestfalen heraus und steuerten nach nicht einmal vier Stunden die Autoverladung in Niebüll an. Das Glück war uns hold, dass wir nicht nur keine Wartezeit zu überbrücken hatten, sondern dass unser Sylt-Shuttle quasi abfahrbereit uns als letztes Auto noch mitnahm. So ein Glück hatten wir nicht immer, zumal man auch in den Herbstferien immer mit Stau und Wartezeiten rechnen muss.

Durch diesen glücklichen Umstand war es uns möglich, bereits nach 14.00 Uhr auf der Insel zu sein und nach einem kurzen Aufenthalt am Balsen-Outlett an der Keitumer Landstraße ging die Fahrt ins wenige Kilometer entfernte Morsum zu unserer Wohnung.

Dort Koffer ausgepackt und Zimmer verteilt, musste es dann wieder zurück nach Westerland gehen, um wenigstens fürs Wochenende einzukaufen. Angesichts der frühen Stunde bot sich dann noch ein kurzer Strandspaziergang an der Promenade an.

Überhaupt war Strand und Wasser bzw. Watt das Hauptziel während unseres Urlaubs auf Deutschlands teuerster Insel. Von Kampen bzw. dem legedären Strönwai haben nur einmal etwas mitbekommen, als ich mit den Kindern zum Kliff-Ende fuhr, um dort am Strand eine Burg zu bauen und meine bessere Hälfte der Meinung war, uns zu verlassen und einen Abstecher dorthin bzw. in die umliegenden Geschäfte zu machen. Gott sei Dank hielten sich ihre Ausgaben in Grenzen bzw. sie hat wie so oft hauptsächlich an die Kinder gedacht.

Eine weitere „Programmänderung“ machten dann Leo und ich fast schon am Ende unseres Urlaubs alleine. Von List aus ging es mit dem Schiff auf Seetierfang, vorbei an den Seehundsbänken. Während er ganz neugierig immer seinen Kopf Richtung Meer hielt, musste Papa doch schon angesichts des nicht geringen Seegangs sehen, dass ihm die Beine nicht wegknickten. Nach 1 ½ Stunden war der Ausflug aber vorbei und wir konnten wohlbehalten wieder an Land gehen.

Als Fazit nach zehn Tagen Sylt können wir alle festhalten, dass Sylt immer eine Reise Wert ist und dass gerade Kinder sich am Strand und auf den Spielplätzen derart austoben können, dass wir Eltern nahezu immer einen sehr geruhsamen Abend verbringen konnten, was zu Hause nahezu unvorstellbar ist, wenn der Alltag die gesamte Familie in Atem hält.

Insofern bietet Sylt auch für Eltern immer eine gewisse Erholung und wenn es heißt, dass man entweder nur einmal nach Sylt kommt oder immer, dann weiß ich, wie die Antwort auf die Fragen nach unserem Reiseziel 2011 lauten wird: S…!

S. Gulde

Sylt

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