Teneriffa - meine Trauminsel

- Ein Reisebericht -

Zu unserer Silberhochzeit wollten mein Mann und ich eine besondere Reise buchen. Wir hatten von der Schönheit der Insel Teneriffa bereits gehört. Wir entschlossen uns, diese Erfahrung selbst zu machen und haben eine Pauschalreise nach Teneriffa gebucht.

Teneriffa teilt sich in die Nord- und Südregion. Die Südregion ist für den Tourismus zusätzlich bebaut und angelegt worden. Dies ist spürbar, denn hier gibt es besonders für Touristen arrangierte Märkte, die zum Kauf von Souvenirs und Kleidung ausgelegt sind. Im Süden herrscht eine höhere Temperatur als im Norden. Sehenswürdigkeiten sind hier nicht vorhanden, die Orte dienen den Sonnenhungrigen und der Entspannung. Eine typische Region, die zu einem Strandurlaub mit abendlichem Ausgehen verleitet. Das Gebiet ist flach und für jeden Spaziergänger geeignet. Die Bedienungen im Hotel und in den Bars sind freundlich. Wir haben die Pauschalreise mit Halbpension gebucht, daher gab es morgens Frühstück und abends ein warmes Essen. Zur Mittagszeit, wenn der Hunger kam, gab es genügend Lokale, die mit Speisen warben. Sehr viel vertreten sind in dieser Region Lokale, die von Asiaten betrieben werden. Sie sind sehr unaufdringlich und haben kaum Gäste. Der Urlaub im Süden Teneriffas muss mit einem Mietwagen gekoppelt sein, es sei denn, man möchte einen reinen Strandurlaub machen. Dies wäre schade, denn die Insel hat soviel zu bieten.

Unser zweiter Urlaub auf Teneriffa führte uns in den Norden. Auch hier haben wir eine Pauschalreise bevorzugt, wieder mit Halbpension. Wir haben ein drei Sterne Hotel gebucht, im Gegensatz zum Süden, wo wir in einem vier Sterne Hotel gewohnt haben. Mir persönlich hat das Hotel im Norden besser gefallen, es hatte viel mehr Charme und war auf die spanische Mentalität abgestimmt. Die Speisen waren typisch spanisch, sodass wir die spanische und kanarische Küche sehr gut kennengelernt und auch genossen haben. Die Sehenswürdigkeiten sind im Norden enorm, jedoch empfiehlt es sich, auch hier einen Mietwagen zu nehmen, damit die ganze Insel umrundet werden kann. Wir waren erstaunt, warum es Mietwagen mit Parkplätzen gab. Als wir uns dagegen entschieden hatten, konnten wir den Effekt am Abend sofort sehen. Es gibt keine Parkplätze in Puerto de la Cruz! Das heißt, irgendwo außerhalb parken und einige Kilometer zum Hotel laufen.

Von Puerto de la Cruz lassen sich die Sehenswürdigkeiten meist mit einer kleinen Bimmelbahn oder zu Fuß erreichen. Ein Anziehungspunkt ist der Loro Park, der weit über Teneriffa hinaus bekannt ist. Hier kann man einen ganzen Tag verbringen, und wenn man das nächste Jahr wiederkommt, gibt es neue Attraktionen. Am meisten begeistert hat mich jedoch das Dorf Masca, ein kleines Örtchen, wo circa 11 Häuser stehen, die einen unglaublichen Höhenunterschied bewältigen müssen. Es gibt kleine Lokale, die für den kleinen Hunger zuständig sind. Wer auf Teneriffa seine Pauschalreise verbringt, sollte nicht versäumen, auch den El-Teide zu besuchen. Ein Berg mit über 3.000 Metern, der zu den höchsten Spaniens zählt. Hier sind Schluchten vorhanden, die man begehen kann. Es ist ein Naturschutzgebiet und somit nur zum Teil begehbar. Ein einsames Lokal lädt zum Verweilen ein.

Diese Tipps gibt es sicherlich in jedem Reiseführer. Ein weiteres Highlight ist das Schmetterlingshaus, das täglich zu besichtigen ist. Meine größte Erfahrung war für mich die Autofahrt vom Süden in den Norden, wo wir die Pinienwälder bewundern wollten, dies aber nicht möglich war, da dort ein Sturm wütete, verbunden mit starkem Regen, dass an ein Aussteigen nicht zu denken war. Mich fasziniert das Extreme auf Teneriffa, denn ein paar Kilometer weiter schien die Sonne.

Teneriffa

Birgit Siemann

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