Thai 2008

- Ein Reisebericht -

Ferner Osten, lächelnde Menschen - und brüllende Hitze: Willkommen in Thailand

Es wird viel gesprochen über das Land, das für seine unglaublichen Einkaufsmöglichkeiten, seine wunderbare geographische Lage und seine typisch asiatische Kultur bekannt ist. Zweifellos gehört Thailand zu den Perlen Südostasiens. Besonders deutlich wird dies in Bangkok, der Millionenmetropole, die etlichen tausenden Touristen und Backpackern ganzjährig als Transit- und Aufenthaltsort dient.

In die lange Reihe von Thailand-Urlaubern fügte ich mich im September 2008 ein. Diese Jahreszeit war bewusst gewählt, denn der späte September zählt noch zur günstigeren Off-Season, ist aber dafür bekannt, mit ein wenig Glück kaum noch schwere Regenfälle zu haben. Spätestens bei der Ankunft am Suvarnabhumi International Airport, leicht gerädert vom zwölfstündigen Flug, bemerkte ich jedoch, dass ein wenig kühlender Regen vielleicht gar nicht zu verachten wäre.

Ankunft, Transfer, Aufbruch: Minutentakt ist angesagt

In Bangkok ticken die Uhren ein wenig schneller, zumindest für das ordnungsbewusste deutsche Gemüt. So vergingen zwischen Landung und Aufbruch in die Stadt - Fahrt zum Hostel und Check-In inklusive, wohlgemerkt - gefühlte 15 Minuten. Auch wenn das vielleicht ein wenig übertrieben ist, steht es bezeichnend für die asiatische Kultur. Bunte Hektik auf den Straßen, kaum Wartezeiten in Hotels, Restaurants und Bars, keinerlei Verzögerung bis zum ersten Kennenlernen einiger Thais. Apropos Kennenlernen: Die verrückte Khao San Road im Westen Bangkoks ist wohl der touristische Treffpunkt schlechthin. Besonders abends, wenn die Sonne verschwunden ist und das Nachtleben beginnt, verwandelt sich die belebte Straße in ein organisches Lichtermeer voller Thais und Touristen, die sich zwischen Straßenständen, Massage-Salons, Kneipen und Geschäften aufhalten. Hier gibt es sprichwörtlich nichts, was nicht möglich wäre, angefangen vom perfekten Designer-Imitat bis zu frittierten Heuschrecken. Dass die Temperaturen dabei nie unter 28 Grad fallen, kommt gleichermaßen erschwerend wie erleichternd dazu.

Auf Entdeckungstour: von Tempel und Tuk-Tuks

Rückblickend fällt es mir schwer zu sagen, an welchem Tag meines Aufenthalts ich welcher Aktivität nachging. Fakt ist bloß: Ich war 5 Tage in Bangkok und habe mehr gesehen und erlebt, als es in anderen Städten in einem ganzen Jahr möglich wäre. Obwohl Taxifahren in Thailand tatsächlich äußerst erschwinglich ist, entpuppten sich die waghalsigen Tuk-Tuks schon bald als die schnellste Fortbewegungsmethode, da sie sich durch den immer währenden Stau schlängeln können.

So geht es also von Tempel zu Tempel, vom Big Buddha bis zum Golden Mountain, vom Chao Praya bis Chinatown, vom MBK Center bis zum Suan Lum Night Market, nur um kurz danach festzustellen, dass damit gerade einmal 10 Prozent der Möglichkeiten in Bangkok abgedeckt sind - ein Grund mehr, eines Tages mit Sicherheit wiederzukommen zu einem weiteren selbstorganisierten Urlaub.

Bangkok

Anonym

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