Thailand - das Paradies gibt es wirklich

- Ein Reisebericht -

Schon lange Zeit machten uns mein Freund und ich Gedanken darüber, eventuell eine Fernreise zu planen. Wir wollten aber nicht eine gesamte Reise aus einem Katalog buchen, sondern selbst organisieren.Aus diversen Gründen schoben wir diese immer weiter hinaus. Zuerst aus finanziellen Gründen und später aus Zeitgründen. Im November 2011 wollten wir es wagen. Wir gingen in ein Reisebüro und buchten einen Flug nach Thailand. Zu dieser Zeit sind die Flüge sehr teuer, da während des europäischen Winters in Thailand Hochsaison herrscht.

So nun sollte die von uns selbstorganisierte große Reise also losgehen und der 19. Dezember 2011 rückte immer näher.

Ich kaufte für uns jede Menge Literatur um für Asien gut vorbereitet zu sein.

Am 19. Dezember 2011 um 12:20 startete unser Flieger im direkten Weg nach Bangkok.

Nach 12 Stunden Flug und zwei Stunden Schlaf, stiegen wir also in Bangkok am Flughafen aus. Wir nahmen uns ein Taxi um in die Stadt zu fahren und unser Hotel zu suchen, welches wir für die ersten zwei Nächte von zuhause aus gebucht haben. Schon während der Taxi-Fahrt lernten wir die Kontaktfreudigkeit der Thais kennen.

Im Hotel angekommen legten wir uns zuerst mal hin um für ein paar Stunden zu schlafen. Natürlich klappte es nicht, da unsere Neugierde die Stadt zu erkunden viel stärker war. Also machten mein Freund und ich uns auf den Weg die Stadt zu Fuss zu erkunden. Voll mit vielen neuen Eindrücken und völlig übermüdet suchten wir uns am ersten Abend ein kleines Restaurant um die typisch thailändische Küche zu probieren. Wir wurden nicht enttäuscht. Das Essen war hervorragend und preisgünstig. Mit vollen Bäuchen gingen wir schlafen um für die nächsten Tage ausgeschlafen zu sein.

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg zum berühmten Königspalast. Traditionell wie es für Thailand bekannt ist, organisierten wir uns ein Tuk-Tuk welches uns auf abenteuerliche Art und Weise dorthin brachte. Vor allem der Smaragdbuddah, der für Thailand sehr bekannt ist und das gesamte Areal des Tempels haben uns sehr beeindruckt. Weiter ging es mit dem Taxi in den Stadtteil Thonburi. Hier werden heute noch Güter (Obst, Gemüse, Kleidung) auf Kanälen transportiert. Die weiteren zwei Tage versuchten wir die restlichen wichtigen Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel den Wat Po, den ältesten Tempel Bangkoks oder der Golden Mount sowie die Bayoke 2 Towers, von denen man einen super Blick über die Stadt bekommt.

Am 22. Dezember 2011 versuchten wir in einem Reisebüro in Bangkok noch einen Flug zu bekommen um in Richtung Süden zu gelangen. Da auch die Thais um diese Jahreszeit gerne Urlaub machen waren viele Flüge schon ausgebucht, wir konnten jedoch einen Flug nach Phuket ergattern. Am nächsten Tag ging es los und nach 1,5 Stunden landeten wir auf der bekannten Urlaubsinsel Phuket. Von dort aus nahmen wir einen Bus (der normalerweise nur von Einheimischen benutzt wird) in Richtung Krabi. Diese 5 stündige Busfahrt war wohl das abenteuerlichste unserer Reise. Es ging quer durch den Dschungel. Elefanten, Büffel und sogar Affen gehörten dort zum normalen Landschaftsbild und ständig sah man neue Dinge. Deshalb verging die Zeit für uns im Bus wie im Flug. Auch die mit den Einheimischen kamen wir ins Gespräch die uns von ihrem Leben erzählten.

In Krabi angekommen quartierten wir uns in einem kleinen Hotel ein. Aufgeregt was uns hier alles erwartet machten wir uns auf den Weg zum Strand und Meer. Entlang der Strasse konnten wir die ganzen thailändischen Gerüche wahrnehmen die wir schon von Bangkok kannten. Der Strand in Krabi ist wunderschön und das Meer auch sehr sauber. Entlang des Strandes wachsen die Kokospalmen und sonstigen tropischen Pflanzen die wir sonst nur aus Gewächshäusern kannten.

Mitten in diesen Pflanzen entdeckten wir gleich am ersten Tag eine wildlebende Affenfamilie. Diese waren sehr zutraulich und wir konnten sie sogar mit der Hand füttern. Ein unglaubliches Erlebnis, wildlebenden Affen so Nahe zu sein.

Am Abend beim Abendessen in einem wunderschönen Restaurant am Strand überlegten wir, was wir während der nächsten Tag alles machen könnte. Also buchten wir für den nächsten Tag einen Ausflug mit einem Speedboot zu den umliegenden Inseln. Von Chicken Island ging es zur Bamboo Island, Phi Phi Island wo auch der berühmte Film „The beach“ gedreht wurde, und James Bond Island. Auf Phi Phi Island konnte man die Nachwirkungen des Tsunamis von 2004 noch erkennen und es war wirklich erschreckend, was man nach fast 5 Jahren noch immer sehen konnte.

Entlang der Küste konnten wir dann mehrmals schnorcheln und die Unterwasserwelt Thailands betrachten.

Die darauffolgenden Tage versuchten wir zu Fuss kennenzulernen. Uns interessierten die Einheimischen mehr als die Sehenswürdigkeiten, deshalb versuchten wir so viel wie möglich mit ihnen zu tun zu haben. Natürlich gingen wir auch shoppen und haben uns viel günstige Kleidung.

Ein wunderbares Erlebnis war auch, Silvester am Strand zu verbringen. Die Thais verkauften dort „lucky balloons“ die brennend in den Himmel geschickt werden. Jeder der einen Ballon steigen lässt darf seine Wünsche für das kommende Jahr äußern. Es war wirklich wunderschön die ganzen Lichter am Horizont zu sehen und dem Rauschen des Meeres zu lauschen.

Alle Ausflüge innerhalb Thailands wurden von uns selbstorganisiert. Das hatte zum Vorteil, dass wir ganz nach Lust und Laune unsere Tage verbringen konnten.

Am 1.1 früh morgens ging es dann auch schon zum Flughafen nach Krabi. Von dort flogen wir nach Bangkok wo wir nochmals einige Stunden Aufenthalt hatten. Deshalb fuhren wir nochmals in die Stadt um eine ausgiebige Shoppingtour zu machen. Nachts um 2 starteten wir dann in Richtung Heimat. Nicht nur mit vielen neuen gekauften Dingen im Koffer sondern auch mit jeder Menge positiver Eindrücke. Das wird nicht unser letzter Besuch in Thailand gewesen sein, das ist sicher.

J.Huber

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