Unser Angelurlaub in Strandasjoen in Norwegen

- Ein Reisebericht -

Mein Mann Gerhart und ich hatten uns entschieden, unseren Urlaub wieder in Norwegen, in Strandasjoen, zu verbringen, und buchten die Reise bereits im vorigen Jahr bei unserer Wirtin. Im vorigen Jahr verbrachten wir dort einen wunderschönen Angelurlaub, der nach Wiederholung schrie. Da wir im vorigen Jahr das Ferienhaus nur für eine Woche gebucht hatten, wollten wir mehr Zeit in unserem Lieblingsland Norwegen verbringen und buchten gleich zwei Wochen. Bereits die Fahrt zu unserem Ziel war ein Erlebnis.

Schon früh am Morgen fuhren wir nach Sassnitz-Mukran, denn von dort fuhr unsere Fähre von Scandlines - Sassnitz-Trelleborg. Die Fähre ist tatsächlich empfehlenswert. Wir frühstückten fürstlich zu einem angemessenen Preis.

Kolvereid oder nach Rorvik. Die Fahrt nach Rorvik ist sehr zu empfehlen, denn man fährt durch eine atemberaubende Landschaft. Dabei muss man zwei Brücken überfahren und sieht dabei kleine Schäreninseln. Um in Rorvik anzukommen, muss man eine Schleife fahren, bei der einem buchstäblich schwindelig wird. Da Gerhart für schöne Fotos zuständig ist war ich für das Fahren zuständig.

Ein Abenteuer wurde die Rückfahrt. Wir mussten unseren Fisch und die Ausrüstung gut nach Hause bekommen. Gerhart hatte ein paar Isolierkisten gebaut, mit denen der Fisch noch gefroren zu Hause ankommen sollte. Wir packten. Allerdings war der Abstand vom Fahrersitz zu den Pedalen und dem Lenkrad sehr gering. Zuerst sah ich darin kein Problem, doch das sollte sich während der Fahrt ändern. Wir fuhren zeitig los, ich am Steuer. Unterwegs wurde ich etwas müde, aber ich wollte doch meinem lieben Ehemann, der ein Rückenproblem hat, nicht zumuten, in einer "Gemüsekiste" zu sitzen, denn so fühlte ich mich bald während der Fahrt. Dabei muss ich erwähnen, dass ich als Frau 1,80 m groß bin und selber Gelenkprobleme habe. Unterwegs wurde ich etwas müde. Es änderte sich allerdings, als wir eine Pause an einer Tankstelle einlegten. Fast während der ganzen Fahrt regnete es wie verrückt. Man konnte kaum noch etwas sehen. Da wir unterwegs keine Unterkunft mehr finden konnten - alles war besetzt - fuhr ich durch, bis nach Schweden. Ich war müde und musste eine Pause machen. Wir aßen die Eier und die Frikadellen, die ich zubereitet hatte, und schliefen ein Stündchen. Gerhart übernahm das Steuer, ich schlief. Als ich munter wurde, sah ich, wie Gerhart Probleme hatte, seine Augen offen zu halten. "Schatzel, da kommt eine Tankstelle, fahre ran", sagte ich. Er fuhr an die Tankstelle. Wir aßen noch etwas und schliefen noch eine halbe Stunde, bevor ich das Lenkrad übernahm und nach Trelleborg fuhr. Endlich erreichten wir unser Ziel und hatten noch Zeit, bevor unsere Fähre ablegte. Als wir auf der Fähre ankamen, aßen wir gemütlich zu Mittag. Ich als Fahrerin hatte mir ein Bier verdient, ebenso Gerhart als mein treusorgender Ehemann und aufmerksamer Beifahrer. Wir unterhielten uns mit der sympathischen Kellnerin. Nun fuhr ich von Sassnitz nach Hause. Endlich angekommen, verstauten wir den Fisch in der Gefriertruhe und endluden unser Auto.

Alles in allem, war es ein schöner Urlaub in der Ferienwohnung. Die Unterkunft war wunderbar, denn wir haben schon für das nächste Jahr gebucht. Die Fähre Trelleborg-Sassnitz kann sich sehen lassen, denn Service und Verpflegung können es durchaus mit größeren Schiffen aufnehmen. Norwegen bleibt unser Lieblingsland.

Anonym

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