Unser Frankreich-Urlaub 2011

- Ein Reisebericht -

Lange hatten wir gewartet und nun sollte es endlich soweit sein: Unser lange geplanter, selbstorganisierter Urlaub stand direkt bevor.

Uns war doch etwas angst und bange, da wir drei verschiedene Unterkünfte im Internet gebucht hatten, einen Mietwagen reserviert hatten und zudem in München einmal umsteigen mussten.

Zudem reisten wir mit drei kleinen Kindern, hatten aber glücklicherweise Oma und Opa dabei.

Aber es klappte zunächst fast reibungslos.

Wir kamen mit all unserem Gepäck am Zielflughafen in Nizza an und bekamen nach etwas Wartezeit auch unseren Mietwagen.

Dann machten wir uns auf den Weg in die Berge, unser Ziel war Jausiers im Departement Alpes de Haute Provence.

Wir hatten dort im Chateau eine kleine Ferienwohnung für uns alle gemietet und waren sehr gespannt, wie es dort sein würde.

Aber erstmal mussten wir dort ankommen. Die Fahrt war doch sehr lang und nach etwa zwei Drittel der Fahrtzeit mussten zwei unserer Kinder leider der dritten Sitzreihe Tribut zollen und übergaben sich.

Unsere Große zum Glück nur zwei Mal und in eine Tüte, unser Kleiner leider nicht in eine Tüte.

Aber ich spare mir lieber die Details.

Die Fahrt kam uns nunmehr ewig vor, zumal der männliche Teil des "WIR" leider zunehmend mit seiner Höhenangst kämpfte.

Aber wir kamen an und bekamen sogar noch den Wohnungsschlüssel, obwohl wir außerhalb der Servicezeit kamen.

Die Wohnung war okay, es sollte ja nur für gut drei Tage sein.

Wir machten uns ein paar schöne Tage in den Bergen.

Am Tollsten fanden die Kinder natürlich die Sommerbobbahn und die Seilbahn, aus der man eine atemberaubende Aussicht auf das Tal und in die Berge hatte.

Zudem waren wir noch an der Ubaye, ein Wildfluss, der aber so kaltes Wasser führte, das einem schon die Füße schmerzten.

Und natürlich besuchten wir auch den künstlich angelegten Bergsee, in dem das Wasser wenigstens so warm war, das man es zumindest schwimmend ertragen konnte.

Nach der schönen Zeit in den Bergen machten wir uns auf an die Cote d'Azur, wo wir eine Ferienvilla mit Pool gemietet hatten und wo noch zwei weitere Familienmitglieder zu uns stoßen sollten.

Der Weg durch die Berge war wieder sehr beschwerlich für die Kinder und somit auch für uns Eltern, aber wir kamen genau pünktlich an und waren sehr froh es geschafft zu haben und kein so langes Teilstück mehr fahren zu müssen.

Wir bezogen das Haus, in dem wir uns sofort wohl fühlten und sprangen so schnell wie möglich ins kühle Nass. Der eigene Pool war sehr toll, wir hatten dort viel Spass.

Die Zeit im Haus war super, alle Familienparteien kamen auf ihre Kosten, mal unternahmen wir gemeinsam etwas, mal jede Partei etwas für sich.

Für uns waren die Ausflüge nach Saint Tropez und nach Grimaud und Port Grimaud besonders schön, ansonsten genossen wir die Zeit mit unseren Kindern in dem tollen Haus und natürlich vor allem im Pool.

Aber auch diese schöne Zeit war einmal vorüber, aber ein Reiseziel hatten wir noch.

Wir wollten so gerne noch die Gegend um Nizza erkunden und hatten aufgrund dessen für drei Nächte zwei Hotelzimmer in Flughafennähe und direkt am Strand gebucht.

Der Ort heißt Villeneuve-Loubet und scheint vor allem den Yachthafen zu bieten zu haben.

Das Hotel war auch wieder ganz in Ordnung und hatte einen eigenen Zugang zum Strand.

Der Strand war sehr schön, ein ganz toller Steinstrand.

Der gefiel uns viel besser als der künstliche Sandstrand, den wir im Ort zuvor hatten, aber das ist wohl Geschmackssache.

Wir besuchten Nizza, fanden leider keinen Parkplatz für unser großes Auto.

Kurzentschlossen fuhren wir weiter nach Monaco, wo wir leider genauso wenig fündig wurden.

Aber wir fanden es nicht schlimm, wir hatten in so kurzer Zeit viel gesehen, Nizza und Monaco sind wirklich sehr schön anzuschauen, aber so konnten wir mit den Kindern noch viel Zeit am Strand verbringen.

Die zwei Tage in Villeneuve-Loubet waren ein gelungener Abschluss eines schönen, aber doch sehr anstrengenden Urlaubs.

Aber das ist bei einem Urlaub mit Kindern im Hochsommer in Südfrankreich auch kein Wunder, wir waren wahrscheinlich ein Drittel des Urlaubs mit dem Sonnenschutz der Kinder beschäftigt.

Das aber sehr erfolgreich.

Die Rückreise verlief glücklicherweise auch reibungslos, so dass wir zum Abschluss sagen konnten, das trotz zahlreicher Möglichkeiten wirklich nichts schiefgegangen ist.

Uns bleibt nach zwei Wochen selbstorganisiertem Urlaub in Frankreich zu sagen, das es sehr schön war, aber zu Hause ist es doch am Schönsten.

Saint-Tropez

Grimaud

Villeneuve-Loubet

Anonym

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