Unser selbstorganisierter Urlaub in Innsbruck

- Ein Reisebericht -

Wir verbrachten einen Kurzurlaub in den Alpen: Zunächst blieben wir für ein paar Tage im Fürstentum Liechtenstein, anschließend reisten wir nach Österreich weiter, um uns Innsbruck anzuschauen. Alles war so beeindruckend! Beidseitig der Straße waren diese schieren Berge, alle schneebedeckt und massiv. Es war so ein schöner Ort. Wir fuhren die Serpentinen entlang und erreichten schließlich Innsbruck, eine gemütliche Stadt, die komplett von den Alpen umgeben war. Wir bestaunten den extrem schnell fließenden, beinahe reißenden Fluss Inn. Wir nahmen uns ein Zimmer in einem günstigen Gasthof, etwa zwei Minuten von der Altstadt entfernt. Schmale Gassen, kleine Geschäfte, viele Straßencafés und Touristen. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir mit bummeln. Wir sahen die alte Sprungschanze, die bei den Olympischen Winterspielen von 1964 und 1976 verwendet wurde. Es ist kaum zu übersehen, dass Innsbruck immer noch sehr stolz darauf zu sein scheint. Wir nahmen noch eine Kleinigkeit zu uns (Überbackene Schinkenfleckerl, sehr schmackhaft) und legten uns frühzeitig schlafen.

Am darauf folgenden Tag machten wir einen Trip in die Berge. Innsbruck liegt ca. 550 Meter über dem Meeresspiegel. Wir fuhren per Seilbahn nach Hungerburg, einem Stadtteil von Innsbruck, und dann erneut per Seilbahn zur Station Seegrube, wo wir uns etwa 2650 Meter über dem Meeresspiegel befanden. Es war kalt. Sehr kalt. Wir hatten die schneebedeckten Gipfeln der Berge erreicht, und es war ein langer Weg zurück nach Innsbruck. Wir wollten nicht auch nur in die Nähe des Abgrundes kommen, vor lauter Angst, den Berg herunterzufallen oder eine Lawine auszulösen. Immerhin konnten wir von dort oben aus viele super Bilder von Innsbruck machen. Unten angekommen, nahmen wir ein schnelles Mittagessen ein (Leckere Almpfanne mit Ciabatta) und fuhren dann zur Kristallwelten-Ausstellung, einer bizarren Mischung aus zeitgenössischer und moderner Kunst. Trotz allem fanden wir, dass diese Ausstellung ihren Eintritt absolut wert war. Etwas müde machten wir uns auf den Rückweg nach Innsbruck und gingen in der Altstadt in ein schickes, kleines Lokal zum Abendessen. Es gab Tiroler Brezensuppe, Lammkeule in Bergkräuterheu gebraten und Kürbisspätzle mit geriebenem Schafkäs – einfach köstlich! Am nächsten Tag besichtigten wir noch das Tiroler Landesmuseum und die Hofkirche. Wir machten dann einen letzten Abstecher in den Sillpark, einer Einkaufsmeile in der Nähe der Stadtmitte. Dort wäre uns fast die Brieftasche geklaut worden. In einer schnellen Reaktion konnten wir den Geldbeutel festhalten und den hinterhältigen Taschendieb die Treppe herunter stoßen. Der stürzte die ganzen Stufen hinab, was bestimmt sieben oder acht Meter Höhenunterschied waren und blieb unten regungslos liegen. „Selbst schuld!“ riefen wir ihm hinterher und lachten uns halb kaputt. Damit war unser schöner selbstorganisierter Urlaub in Innsbruck leider schon zu ende, und wir fuhren entspannt und gut gelaunt zurück in die BRD.

A. Bittenfeld

Innsbruck

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