Unser verlängertes Wochenende in Dresden

- Ein Reisebericht -

Dresden hat mich schon als Kind immer gereizt. Oft waren wir da mit meinem Vater für einen Tagestrip in Dresden. Genau deshalb beschlossen wir uns im April über Ostern ein verlängertes Wochenende in Dresden zu machen. Es war wirklich sehr kurzfristig. Zwei Tage nach unserem Plan ging es auch schon los.

Von uns nach Dresden war es eigentlich nur ein Katzensprung. Nach einer anderthalben Stunde fahrt waren wir auch schon da. Übernachtet haben wir dabei im Artushof-Hotel. Von dem Zimmer haben wir jedoch nicht so viel mitbekommen, da wir eigentlich nur Unterwegs waren. Wir haben nur schnell unsere Koffer ins Zimmer gebracht und sind dann direkt weiter. Den ersten Tag haben wir mit einer ausgiebigen Shopping Tour begonnen. In Dresden kann man wirklich prima Einkaufen.

Gegessen haben wir nur schnell etwas bei Mc Donalds und sind direkt danach ins Hotel und todmüde in unsere Betten gefallen. Den nächsten Tag haben wir dann für die Sehenswürdigkeiten genutzt. Auf unserer Besichtigunsliste standen unter anderem die Fauenkirche, die Semperoper, das Elbufer und die Dresdener Altstadt.

Nachmittags sind wir dann durch einen Flyer auf ein tolles Restaurant gekommen, das Anno Domini. Es klang sehr Interessant, deshalb rief mein Freund gleicht dort an und Reservierte uns einen Tisch für den Abend. Was wir dann sahen war einfach unglaublich. Wir kamen in das Anno Domini und hörten schon draußen das Spektakel aus dem Restaurant. Ein Gaukler spielte auf seinem Dudelsack und Frauen Tanzten dazu. Es ging recht zünftig zu, getrunken wurde aus Holzbechern und gegessen mit geschnitzten Löffeln und Gabeln.

Es war wirklich ein tolles Erlebnis. Später führte Der Gastwirt einen Esel und einige Hühner ins Restaurant, sodass diese frei um die Tische herumlaufen konnten. Zum Schluss kamen noch ein paar Feuerspucker und zeigten ein paar Einlagen. Es war einfach toll. Zudem hat das Essen wirklich sehr gut geschmeckt. Wie es sich für ein Mittelalter Restaurant gehört war der raue Ton im Restaurant angepasst an die damalige Zeit. Meiner Tochter hat das natürlich gefallen. Gerade die Tiere haben es ihr angetan. Spät Abends kamen wir dann wieder ins Hotel und sind wieder direkt ins Bett gegangen.

Am letzten morgen frühstückten wir im Hotel und packten danach unsere Koffer und haben sie ins Auto eingeladen. Zum Abschluss sind wir nach Pirna „Sonnenstein“ gefahren. Ich habe bereits ein Buch darüber gelesen und wollte unbedingt einmal dort hin. Pirna „Sonnenstein“ war damals eine Psychiatrie und Behinderteneinrichtung. In den 40er Jahren führte man dort Tests mit Behinderten Menschen durch, wie man diese schnell und effizient Vernichtet. Das war zugleich ein Vorläufer von bald darauffolgenden Konzentrationslagern. Heute steht an diesem Ort eine Behindertenwerkstatt. Da jeder Ort von seiner Geschichte geprägt wird, fand ich das jedoch nicht so toll. Alles in allem war dieser Urlaub aber sehr schön, das Hotel, die Ausflugsziele und überhaupt, Dresden ist einfach eine tolle Stadt.

Dresden

Anonym

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