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Unsere Kulturreise nach England

- Ein Reisebericht -

Im Frühjahr des Jahres 2011 unternahm ich mit einer Reisegruppe eine Reise nach England zum Besichtigen verschiedener Sehenswürdigkeiten und zum Festigen der englischen Sprache.

Begonnen hat unsere Rundreise an einem Sonntagmorgen. Frühs trafen wir uns alle am Bus, bewaffnet mit Kissen und Decke und reichlich Proviant, bereit für 15 Stunden Busfahrt. Zügig ging es durch Deutschland, die Niederlande und Belgien bis nach Frankreich. Dort erreichten wir pünktlich unsere Fähre in Calais. Regulär dauert diese Überfahrt nur eine Stunde, da die Zeitzone aber wechselt, muss die Uhr eine Stunde vorgestellt werden. Bedingt durch einen klaren Himmel konnten wir schon nach einigen Minuten die ersten Blicke auf die englische Küste erhaschen. Kurz vor Andocken der Fähre hieß es dann Kameras bereit machen, ein spektakulärer Blick auf die Steilküste in Hastings, unserem Aufenthaltsort auf dem Plan.

Da wir in Gastfamilien untergebracht waren, wurden wir auf einem zentralen Platz in Hastings abgesetzt und von unseren Gastfamilien in Empfang genommen. Da es schon nach 18 Uhr war, stand für diesen Abend nur ein leckeres Abendessen in unserer Familie auf dem Plan. Danach unternahmen wir noch einen kleinen Spaziergang durch Hastings und erhaschten einen ersten Blick auf die Stadt, welche in den kommenden 4 Tagen unsere Heimat sein sollte.

Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir am nächsten Tag unsere Tour nach London. Diese führte uns zum Greenswich Park und in die Innenstadt. Auch der nächste Tag war ganz dem Besichtigen und Shopping in London gewidmet. Mit einem Besuch im Shakespeare Globe begann der kulturelle Teil des Tages. Anschließend erfolgte eine Besichtigung des Towers und der Kronjuwelen des Königshauses. Bei nicht unbedingt London- typischen Wetter machte das Spazieren durch die Stadt vorbei an all den Sehenswürdigkeiten mächtig Spaß und ist immer eine Empfehlung wert.

In London zu einzukaufen stellt den Traum vieler Menschen dar. Und das nicht zu Unrecht. Entlang der Oxfordstreet sind so viele Läden zu finden wie in keiner deutschen Metropole. Doch nicht nur die Oxfordstreet hat ihren Reiz, die kleinen Nebengassen dahinter sind oft nochmals viel interessanter. Denn hier haben viele junge, noch nicht so etablierte Designer ihre Läden. Die Mode wird zu einem oftmals sehr reizvollen Preis angeboten und sieht teilweise viel frischer und peppiger aus als die der bekannten Marken.

Als weiterer Punkt unserer Reise standen die Kreidefelsen in Brighton auf dem Plan. Auch das sollte man meiner Meinung nach einmal gesehen haben wenn man in England war.

Und so ging es schon nach 5 Tagen Aufenthalt in Hastings, London und Brighton wieder nach Hause. Dabei haben wir viele schöne Erinnerungen an ein Land, welches jeder einmal gesucht haben sollte.

M. Rößner