Unsere Thailand-Reise

- Ein Reisebericht -

Als wir nach unserer Ankunft in Bangkok den Flughafen verließen, begrüßte uns der bewölkte Morgenhimmel. Mit dem Taxi führen wir ins Hotel Atlanta, wo wir ein Zimmer gebucht hatten. Das Gebäude sah fantastisch aus, auch wenn es sich um eine Low-Budget-Unterkunft handelte. Das Foyer war ganz im Stil der 1960er Jahre gehalten, und es gab einen Swimmingpool mit vielen Palmen und gemütlichen Hängematten. Am Nachmittag besuchten wir eine ziemlich exklusive Bar namens Vertigo auf einem 63-geschossigen Wolkenkratzer. Früher war das mal ein Hubschrauberlandeplatz für das Banyan Tree Hotel gewesen, aber nachdem sich die Anzahl der Hubschrauberabstürze in Bangkok gehäuft hatte, wurde ein Flugverbot über das Stadtgebiet verhängt, und aus dem Landeplatz auf dem Hochhaus wurde eine Bar. Abends gingen wir noch ins Kino, was ein ziemlich cooles/kühles Erlebnis war aufgrund einer voll aufgedrehten Klimaanlage. Dafür saßen wir in riesigen Plüschsesseln, bekamen schöne Kuscheldecken und konnten auch während des Films Getränke bestellen.

Am nächsten Tag erkundeten wir die Stadt zunächst per Bangkok Skytrain, dem modernen Hochbahnsystem. Eigentlich hatten wir uns zu Fuß auf den Weg machen wollen, was aber praktisch unmöglich ist, außer man möchte unbedingt einen Hitzschlag bekommen. Das Schnellboot auf dem Fluss wurde zu unserem bevorzugten Fortbewegungsmittel, da das Wetter nachmittags unerträglich heiß wurde und der Fluss der einzige Ort war, der ein bisschen Abkühlung bot. Die allgegenwärtigen Tuk-Tuks wollten wir nicht benutzen, weil wir recht schnell feststellten, dass sie ständig versuchten, einen irgendwo hinzubringen, wo man überhaupt nicht hinmöchte!

Der Stadtteil, in dem sich unser Hotel befand, war seltsamerweise ziemlich arabisch geprägt, viele Menschen und Ladenbesitzer stammten aus dem Libanon. Es war schon eigenartig, gerade in Bangkok ein Mittagessen zu sich zu nehmen, das aus Pitabrot mit Ziegenkäse und Kebab mit scharfer Chili-Sauce und Reis bestand. Am Nachmittag besuchten wir das Mekka aller Rucksacktouristen: Khaosan Road, die „Straße des ungekochten Reises“. Dort stehen Hunderte von Läden mit einer schier unglaublichen Produktauswahl: Gefälschte Markenklamotten, Musikalben, DVDs, kopierte Software, aber auch Leckereien aus den vielen Garküchen wie scharfes Thai-Curry oder gebratene Reisnudeln.

Am nächsten Morgen ging es dann per Inlandsflug ins südthailändische Krabi. Die meisten Touristen kennen das kleine Städtchen nur von der Durchreise zum Strand oder zu den benachbarten Inseln, aber uns gefiel der Ort mit seinen abwechslungsreichen Bars, Geschäften und Restaurants und dem köstlichen Essen sehr gut. Der Nachtmarkt hatte es uns besonders angetan – dort genossen wir das beste Phat Thai (ein Nudelgericht) der Welt samt Lao Khao (ein Reisschnaps) für weniger als einen halben Euro. Der darauffolgende Tag war der schönste unseres gesamten Urlaubs. Wir schipperten ein wenig mit einem Langboot herum, um die Mangroven und Höhlen zu erkunden. Der Bootskapitän sprach recht gut englisch und war sehr nett. Er zeigte uns wunderschöne Buchten, wir badeten und tauchten und machten einmalige Fotos. Gegen Mittag fuhren wir auch an seinem Heimatdorf vorbei, das lediglich aus ein paar Hütten auf Stelzen am Ufer bestand. Wir sahen die Fischer, wie sie in ihren Booten aufs offene Meer hinausfuhren, um Fische und Garnelen zu fangen. Das fanden wir so beeindruckend, dass wir den Bootsmann und seine Familie spontan zu einem Festmahl in ein nahe gelegenes Restaurant einluden.

Wir verbrachten noch eine richtig erholsame Woche am Strand, und dann war unser Aufenthalt in Thailand, der kein gewöhnlicher Cluburlaub war, leider schon zu Ende.

A. Nonym

Krabi

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