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Urlaub auf der Insel Baltrum

- Ein Reisebericht -

Baltrum ist unsere Lieblingsinsel. Wir waren viele Male dort, jedes Mal selbstorganisiert. Damals, als wir noch keine Kinder hatten, und jetzt mit unseren drei Kindern. Die können wir frei laufen lassen, obwohl sie noch klein sind, auf Baltrum gibt es keine Autos. Auch Fahrräder sind selten, so dass man sich als Fußgänger überall frei bewegen kann. Dafür wimmelt es von Wildkaninchen. Oft gehen wir spazieren durch die Wälder und durch die wunderschönen, weißen Sanddünen. Auf Baltrum gibt es einen Kletterwald extra für Kinder. Die Birken sind so niedrig und haben so viele waagerechte Äste, dass zweijährige Kinder mühelos klettern können. Da haben wir viele Fotos gemacht, von kletternden Kindern. Baltrum hat einen kilometerlangen Strand mit weißem Sand, in dem die Kinder Muscheln sammeln. Und Bernstein. Wenn sie welchen finden. Meist finden sie keinen. Einmal haben wir viel Bernstein gefunden, da waren wir auf Langeoog, der Nachbarinsel von Baltrum. Ich glaube, auf Baltrum gibt es auch Bernstein. Auf der Wattseite der Insel liegen die Salzwiesen. Da gibt es viel zu sehen. Was es zu sehen gibt? Möwen. Viele Möwen. Was es sonst noch zu sehen gibt? Noch mehr Möwen. Ob es auch etwas außer Möwen zu sehen gibt? Ja. Eier von Möwen. Und das Watt. Das hat Würmer. Die heißen Wattwürmer. Im Watt gibt es Führer, welche uns übers Watt führen. Die heißen Wattführer. Wer auf Baltrum Urlaub macht, kann auf dem Meeresgrund spazieren gehen. Und das ganz ohne Taucherausrüstung. Man wartet einfach, bis das Wasser weggelaufen ist, nein man muss es nicht verscheuchen, es läuft von selber weg, das nennt sich Ebbe, und dann ist der Meeresgrund trocken, natürlich nicht ganz trocken, ehr feucht, oder besser gesagt, nass, aber eben nicht ganz nass, ich meine, nicht von Wasser bedeckt, das Wasser läuft ja weg, und dann kommen die Leute. Später laufen die Leute weg, wenn das Wasser wiederkommt. Schwierig wird es bei Seenebel, der kann jederzeit kommen, sogar bei schönem Wetter, und wenn man dann auf dem Watt ist, weiß man nicht, wohin, dann kommt das Wasser, das weggelaufen ist, wieder angelaufen, und man will weglaufen und weiß nicht, wo man hinlaufen soll, und das Wasser weiß auch nicht, wo es hinlaufen soll, und dann läuft es einem in den Mund, und man ertrinkt, und das ist nicht gut. Deshalb gibt es Wattführer. Die wissen, was zu tun ist, wenn sie auf dem Watt sind. Nur bei Gewitter werden sie nervös.

Baltrum

Anonym

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