Urlaub bei der Familie

- Ein Reisebericht -

Seit vielen Jahren waren meine Geschwister nun schon in alle Ecken Deutschlands verstreut. Die fehlende Zeit machte uns allen die Besuche schwer. So waren Treffen immer nur selten und wurden aus diesem Grund jedes mal mit Freude und Ungeduld erwartet. Das und noch einige andere Gründe bewegten mich und meinen Partner dazu, eine kleine Rundreise im Juli 2009 zu unternehmen. Das Ziel sollte zuerst Schenkelberg sein. Hier wohnt auch heute noch meine Schwester mit ihrem Mann. Nach einem 4 tägigen Aufenthalt sollte uns die Reise weiter nach Keltern, ganz in der Nähe von Pforzheim führen. Hier wartete mein Bruder mit seiner Familie schon ganz gespannt auf unsere Ankunft.

Unsere kleine Rundreise verlief anfangs ganz problemlos, bis uns auf der Autobahn Nähe Dresden plötzlich der Motor verließ. Es war nichts zu machen. Unser Auto hatte uns den Dienst versagt. Es half nichts. Schwiegerpapa musste ran. Und so traten wir die Reise in genau die Richtung, welche ich die nächsten Tage nicht mehr sehen wollte, an. Wieder zu Hause gelandet, begann die Suche nach einem Ersatzauto. Glücklicherweise war dieses auch schnell gefunden. Und so ging die Fahrt, mit 4 Stunden Verspätung, wieder von vorne los. Glücklicherweise dieses Mal ganz ohne Probleme und so konnte ich nach 6 Stunden Fahrt endlich freudestrahlend meiner Schwester in die Arme fallen.

Am nächsten Morgen machten wir auf die Reise nach Hachenburg. Ein kleines gemütliches Städtchen wartete auf unsere Erkundung. Neben diversen Einkaufsstraßen war hier auch eine Brauerei zu finden. Leider fielen die Besichtigungszeiten nicht in unsere Möglichkeiten. Am Abend wurden wir von meinem Schwager, der gelernter Koch ist, mit allen guten Speisen verwöhnt, die man sich nur vorstellen konnte.

Den nächsten Tag waren mein Partner und ich leider gezwungen, allein zu verbringen. Doch schnell hatten wir einen Anlaufpunkt gefunden. Das Anwesen der Ludolfs lag nicht weit von unserem "zu Hause" entfernt. Doch wie es immer so ist, bekamen wir Niemanden zu Gesicht. Wenigstens konnte mein Liebster das Anwesen einmal von Außen betrachten.

Der nächste Tag war leider schon der Letzte. Doch diesen wollte niemand "nur" in den 4 Wänden verbringen. Als der Abend näher rückte, entschieden wir uns für einen Ausflug auf die Bowlingbahn. Die Zeit verging...der Abend ging auch zu Ende...und der nächste Morgen war ausgefüllt durch Abschiedsschmerz. Doch es nützte nichts. Nach einer letzten Umarmung mit den Worten "Wir sehen uns bald", setzten wir unsere Rundreise nach Keltern fort.

Dort angekommen wurden wir auch schon von meinem Bruder samt Kind erwartet. Meine Schwägerin würde erst den nächsten Tag eintreffen, da sie als Lehrerin bei einem Klassentreffen war. Den ersten und auch schon vorletzten gemeinsamen Abend verbrachten wir bei einem Glas Wein und ließen uns über alle Neuigkeiten in Kenntnis setzen.

Am nächsten Tag traf auch endlich meine Schwägerin ein. Ein gemütlicher Grillabend stand auf dem Programm. Schnell war der Salat gerührt und die Würste auf dem Grill fertig. Gespräche über vergangene Zeiten ließen uns den Abend nicht lang werden und wie immer viel zu schnell war dieser auch wieder vorbei. Und bereits nach einer kurzen Nacht folgte am nächsten Morgen der wehmütige Abschied von der geliebten Familie. Unsere Rundreise war vorüber.

Ein langersehnter Urlaub ging viel zu schnell vorbei und auch wenn ich es nicht zugeben wollte, so war ich doch ein wenig traurig, wieder nach Hause zu fahren.

K. Stehr

Schenkelberg

Keltern

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