Urlaub für Kitesurfer - 3 Wöchiger Auto Trip

- Ein Reisebericht -

Wir haben einen kleinen Auto Trip von rund 4000 km durch Italien und Frankreich gemacht. Wir sind sehr begeisterte Kitesurfer und somit immer auf die Suche nach top Stränden gewesen. Es war ein sehr aufregender Trip mit vielen Sehenswürdigkeiten und Landteilen. Überzeugt euch selbst!

Am 28 August sind wir zu zweit in einem vollgepacktem Vw T4 Bus Richtung Italien gefahren. Unser erstes Ziel war Piombino, da wir von dort aus mit der Fähre Richtung Olbia wollten. Leider wollte unser Navigationssystem uns durch die Schweiz führen, anstatt durch Österreich und somit mussten wir dann nochmal quer durch Österreich fahren.

Sardinien

Am 31 August sind wir dann endlich in Piombino angekommen und unsere Fähre sollte am 1 September früh Morgens ablegen. Wir haben nur die hin Tur nach Olbia gebucht und die hat für den B und 2 Personen 225 € gekostet. Die Überfahrt hat etwas über 5 Stunden gedauert. Als wir dann endlich angekommen sind haben wir uns auf die Suche nach einem günstigen und guten Campingplatz gemacht. Doch dies war sehr schwierig, da die Campingplätze sehr teuer waren. Unsere Rute auf Sardinen war sehr lang und überflüssig, da es uns dort nicht so gut gefallen hat. Für Kitesurfer gab es nur einen richtigen Kitestrand und der war bei La Calleta. Wir sind dann nach 4 Tagen zurück Richtung Olbia gefahren und von dort aus weiter nach Santa Teresa wo wir dann die Fähre (für 150 €) nach Bonifacio genommen haben.

Korsika

Da wir 2008 schon mal auf Korsika waren und einmal komplett um die Insel rum gefahren sind, sind wir wieder dahin gefahren, weil es dort sehr schöne Stellen gibt. Von Bonifacio sind wir dann erst Richtung Probriano gefahren, denn bei Probriano gab es einen sehr schönen Strand, der leider sehr versteckt war und wir ihn nicht finden konnten. Von Probriano sind wir dann wieder Richtung Bonfiacio und von da aus Richtung Solenzara gefahren. Kurz vor Canaloro gibt es auch einen sehr schönen Campingplatz, der genau an der Straße und Strand liegt. Dieser hat auch Wifi sodass man mal ins Internett konnte. Dort sind wir dann für 5 Tage geblieben.

Wenn man denn bei Solenzara die D268 reinfährt, fährt man genau an einem Flusslauf längs, der allerdings sehr ausgetrocknet ist zu dieser Jahreszeit. Trotzdem gibt es einige schöne Stellen an denen man baden kann (sogar mit Campingplatz) und das Wasser ist auch sehr warm. Einen Kletterpark gibt es circa 25 Km nach der Hauptstraße auch. nach insgesamt 9 Tage auf der Insel sind wir dann mit der Fähre (180 €) von Bastia Richtung Livorno gefahren.

Italien/ Frankreich Festland

Von Livorno aus sind wir dann die Küstenautobahn Richtung Nice gefahren, wo wir dann auch Pause gemacht haben. Von Nice ging es dann weiter Richtung Toulon und in Hyéres haben wir dann eine Halbinsel gefunden an der man sehr gut Wildcampen kann. Dies war auch der beste Kitespot den wir gefunden haben.

Frankreich Richtung Heimat

Von Toulon sind wir dann Richtung Luxemburg gefahren. In Luxemburg, dachten wir, dass man dort günstig einkaufen kann. Dies war aber Fehlalarm, denn das einzige was günstig war, war der Diesel (1,01). Von Luxemburg ging es dann weiter Richtung Sörup (unser Zuhause).

Das Wetter

Das Wetter war eigentlich immer sehr gut. Wir hatten immer Sonne und an die 30 Grad. Nur in der Letzen Woche hatten wir 3 Tage an denen es Bewölkt war und auch etwas geregnet hat. Aus diesem Grund sind wir dann auch nachhause gefahren, weil es einfach zu eng wurde in dem kleinen Bus.

Das Essen

Wir sind nie in Restaurants essen gegangen, weil wir das ziemlich eklig fanden das vieles nicht gekühlt wurde und auch teilweise in der Sonne gelegen hat. Aber was wir empfehlen können sind die Französischen Baguettes. Wir haben oft Schinken und Käse (bei carrefour) gekauft und diese dann mit den Baguettes gegessen. Es war günstig und hat super gut geschmeckt. Ansonsten hatten wir viel in Deutschland eingekauft (Haltbare Milch, Cornflakes und Dosengerichte).

Die Tour Insgesamt

Insgesamt war es wieder eine sehr schöne Tour. Es hat nicht viel gekostet (ca. 1000 € für 2 Personen 4000km)und man hat sehr vieles gesehen und erlebt. Für junge Leute genau das richtige um viel zu sehen und wenig ausgaben. Denn man kann fast überall, zur dieser Jahreszeit, Wildcampen ohne, dass es jemanden stört. Man sollte halt nur das richtige Gefährt haben zum Wildcampen, da es fast keine öffentlichen Toiletten gibt.

Geschrieben von J. Greve

Olbia

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