Urlaub in Dresden

- Ein Reisebericht -

Im März 2011 waren wir eine Woche in Dresden. Diese Stadt hat zwei Gesichter. Das alte Dresden, was mittlerweile renoviert und sehenswert ist und die Großstadt mit ihren Hochhäusern und sonstigen Hässlichkeiten aus der sozialistischen Epoche. Aber sie ist nun mal eine Stadt die im 2. Weltkrieg zu 90 % zerstört wurde.

Wer mit dem Zug ankommt, der sieht zuerst den Bahnhof, der erst vor kurzem saniert wurde. Dort befindet sich auch das Kugelhaus, das an das alte (in Krieg zerstörte) Kugelhaus erinnert. Von dort führt der Weg direkt in die Einkaufsstraße (Pragerstaße) mit ihren neuen und teilweise erst vor einigen Jahren errichteten Geschäftsgebäuden.

Am Ende der Pragerstraße befinden sich die Kreuzkirche, das Rathaus und der Altmarkt. Dieser ist in der Adventszeit mit dem Striezelmarkt und in den anderen Jahreszeiten mit Märkten und Events belegt.

Vom Altmarkt aus geht es zum Kulturpalast, ein typisch sozialistisches Gebäude. Dahinter wird es romantisch. Das Schloss, die Hofkirche, die Frauenkirche, die Oper, Museen und vieles mehr und das alles in einem wunderschönen barocken Baustiel.

Vor wenigen Jahren war die Frauenkirche eine Ruine und der Platz darum ebenfalls. Nun wo alles wieder aufgebaut ist und die neuen Häuser nach alten Vorbildern errichtet wurden, fühlt man sich in das alte Dresden versetzt, wie es vor der Zerstörung ausgesehen hat.

Da die wieder aufgebaute Innenstadt klein ist, kann man, wenn man sich nicht in eines der vielen Museen begeben möchte, über die Albertbrücke zur Neustadt gehen. Am goldenen Reiter gibt es zunächst nur ehemals sozialistischen Wohnungsbau zu sehen, der aber neu gestaltet wurden. Erst am Ende dieser kleinen Einkaufsstraße, am Albertplatz, findet man die „ Neustadt“. Sie ist eigentlich eine Altstadt, weil sie ja aus vielen alten teilweise wunderschön sanierten Gebäuden besteht. Hier kann man Tage und Nächte verbringen, da hier das Gaststätten- und Kneipen-Viertel ist.

Auch Schlösser gibt es genug. Wem das Schoss in der Innenstadt nicht genügt, der kann sich die 3 Schlösser Eckberg, Albrechtsberg und das Lingener-Schloss ansehen. Auch Schloss Pillnitz mit seiner schönen Gartenanlage ist sehenswert. Dort kommt man mit dem Schiff hin, aber natürlich auch mit dem Bus.

Für die Männer unter den Dresden Besuchern empfiehlt sich die „Gläserne Manufaktur“ in der man dem Bau eines Autos bestaunen kann. Wen das nicht interessiert der kann sich im nahe gelegenen Botanischen Garten oder im Zoo vergnügen.

An Regentagen sollte man sich als Dresden-Besucher den vielen interessanten Museen widmen. Ob alte Meister oder neue, Mathematisches Kabinett oder Völkerkunde für jeden Geschmack ist etwas dabei. Besonders zu empfehlen ist das „Grüne Gewölbe“ das im Schloss untergebracht ist. Hier kann man sich an den Hofschätzen satt sehen.

Ganz wichtig für den Dresden Besuch ist der Fotoapparat, damit mit man zu Hause zeigen kann was man alles gesehen hat. Ich habe ihn auf jeden Fall während meines selbstorganisierten Urlaubs in Dresden ausgiebig genutzt.

Micamue

Unsere Servicezeiten:
Montag - Donnerstag: 09:00 - 22:00 Uhr
Freitag - Samstag: 09:00 - 20:00 Uhr
Sonn- & Feiertage: 11:30 - 20:00 Uhr

Jetzt anrufen!