Urlaub in Helsinki - Finnland's Traumstadt an der Ostsee

- Ein Reisebericht -

Selbstorganisierter Urlaub in Helsinki - nicht unbedingt die günstigste Urlaubsvariante, aber dennoch äußerst lohnenswert.

Bereits zum dritten Mal reiste ich diesen Sommer einige Tage nach Helsinki und noch immer gab es neue Sehenswürdigkeiten zu entdecken und bereits bekannte Plätze lockten zum wiederholten Male.

Das größte Problem bei einem Urlaub in Finnland ist es wohl, eine bezahlbare aber trotzdem gute Unterkunft zu finden.

Glücklicherweise bietet Helsinki einige gute Hostels, in denen es auch Einzelzimmer zu einigermaßen erschwinglichen Preisen gibt. Bei mir viel die Wahl erneut auf das Eurohostel im schönen Stadtteil Katajanokka. Das Einzelzimmer gibt es dort inklusive Sauna am Morgen und Küche auf jedem Flur. Einziger Wehrmutstropfen ist die Nutzung eines gemeinsamen Sanitärbereichs auf dem Flur, auch das Frühstück ist nicht unbedingt billig. Dafür liegt das Hostel nur gut fünf Minuten von der Ostsee entfernt und nach einem zehnminütigen Spaziergang ist man bereits im Zentrum Helsinkis.

Am ersten Tag ging es mit zwei Freunden aus Finnland zur Festungsinsel Suomenlinna, bequem zu Erreichen per Schiff vom Marktplatz im Zentrum Helsinkis. Die Festung wurde 1748 gegründet und diente dem Schutz vor einer russischen Invasion. Noch heute befinden sich Militärgebäude auf den vier zusammenhängenden Inseln und es gibt zahlreiche unterirdische Gänge und Räume zu erkunden. Eine Taschenlampe ist also ein Muss bei Exkursionen dorthin, um die Gänge auch wirklich betreten zu können. Suomenlinna bietet auch sonst eine grandiose, dünenartige Landschaft, mit zahlreichen gemütlichen Picknickplätzen und einem kleinen Badestrand, der zum Schwimmen in der Ostsee einlädt.

Wie auch die letzten Jahre hatten wir einige fantastische Stunden auf Suomenlinna, mit Blaubeeren, Himbeeren und Erbsen, die wir zuvor frisch am Marktplatz in Helsinki gekauft hatten. Und wie immer gab es einen dicken Sonnenbrand, denn das Wetter in Helsinki war deutlich besser als in Deutschland. Sonne pur und um die 25°C.

Neben Suomenlinna gibt es zahlreiche weitere Inseln vor Helsinki, die zum Entdecken einladen, und zu fast allen gibt es mindestens stündliche Fährverbindungen.

Unser nächstes Ziel, die Insel Seurasaari, ist allerdings per Bus und über eine Brücke zu erreichen. Die Insel beherbergt ein Freilichtmuseum mit zahlreichen alten Gebäuden aus ganz Finnland. In alten Trachten gekleidete Angestellte berichteten bereitwillig und sehr ausführlich über die alten Gewohnheiten und Traditionen und in den teilweise wie früher eingerichteten Gebäuden ließen sich so einige interessante Besonderheiten entdecken. Wir erfuhren zum Beispiel, dass die Leute früher im Sitzen schliefen, da sie dachten, sonst sterben zu müssen. Zusätzlich ist Seurasaari sehr attraktiv durch die zahmen Eichhörnchen, die den Besuchern teilweise aus der Hand fressen. So wurden auch wir unsere mitgebrachten Erdnüsse sehr schnell los und versuchten dabei vergeblich, die flinken Hörnchen vernünftig vor die Kameralinse zu bekommen.

Auch auf dem Festland in Helsinki gibt es viele interessante Sehenswürdigkeiten, dieses Jahr besuchten wir aber nur die Temppeliaukio-Kirche im Stadtteil Töölö. Diese Kirche ist direkt in den Fels gehauen und durch große Glasfronten vom Licht durchflutet, ein beeindruckendes Gebäude, in dem auch immer noch Gottesdienste abgehalten werden.

Wie immer war es ein großartiger Urlaub in Helsinki, leider nur zu kurz, da die Stadt noch zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten bietet.

Seurasaari

Anonym

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