Urlaub in Rom -Eine unvergessliche Erlebnisreise?

- Ein Reisebericht -

Urlaub in Rom -Eine unvergessliche Erlebnisreise?

Rom gehört zu den bekanntesten Metropolen der ganzen Welt. Wir entschlossen uns daher kurzfristig eine Kurzreise zu unternehmen, um die Stadt näher kennenzulernen. Vorab wurden wir dazu ermutigt. Familienangehörige und Freunde versprachen uns eine wirklich tolle Reise in eine der ältesten Städte der Welt.

Wir entschlossen uns dazu, das eigene Auto für die An- und Abreise zu nutzen. An dieser Stelle möchten wir allerdings betonen, dass es für uns in Zukunft nicht mehr in Frage kommt. Flug-, Bus- oder Bahnreisen dürften vielfach entspannter verlaufen. Mit dem eigenen PKW braucht man in der Millionenstadt vor allem eines, Nerven aus Drahtseil. Man darf das Verkehrsaufkommen durchaus als chaotisch bezeichnen. Die Römer haben sich allerdings an den Zustand gewöhnt. Nach einigen Stressattacken kamen wir müde und gestresst in unserem schönen 4Sterne Hotel an. Zum Glück waren vor Ort ausreichend viele Parkmöglichkeiten vorhanden. Unsere Hotelanlage lag 20 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Dementsprechend ruhig und erholsam verbrachten wir die Stunden in der Anlage.

Dennoch wollten wir die Großstadt erkunden. Wir nutzten die öffentlichen Verkehrsmittel für eine erste Reise mitten in das Herz Roms. Wir mussten sofort feststellen, dass Rom keine speziellen Sehenswürdigkeiten bietet. Die ganze Stadt ist eine große und einzigartige Darbietung. Zum absoluten Pflichtprogramm gehört der Besuch des Kolosseums. Es dürfte das Wahrzeichen der Stadt sein. Sicherlich kennt man die Gemäuer aus Dokumentationen oder Filmen. Allerdings wirkt das Relikt in der Wirklichkeit so viel größer und imposanter. Wir waren schlichtweg beeindruckt. Anschließend machten wir uns auf den Weg zum legendären Trevi-Brunnen. In Rom gibt es mehrere tausend Brunnen. Der Trevi-Brunnen ist dennoch der bekannteste und am meisten fotografierte Brunnen der Stadt. Jeder Tourist sollte es sich nicht entgehen lassen mit der linken Hand eine Münze über die rechte Schulter in den Brunnen zu werfen. Dem Volksglauben nach bringt das Glück und die Stadt Rom erwirtschaftet dadurch etwa 600.000 Euro pro Jahr. Das Geld wird in Wohlfahrtsverbände reinvestiert. Im Hinblick auf die "Gute Tat" und in Erwartung persönlichen Glückes trauten auch wir uns. Wir werden abwarten müssen, was die Zukunft für uns bereit hält.

Im Anschluss wollten wir uns die spanische Treppe ansehen. Wir wollten das Rätsel lösen, weshalb eine Freitreppe inmitten Italiens als spanisch bezeichnet wird. An dieser Stelle sei die Bemerkung erlaubt, dass Römer keineswegs gerne als Italiener bezeichnet werden. Durch den Vatikanstaat fühlt man sich irgendwie unabhängig. Dementsprechend beleidigt können Römer reagieren, wenn man ihre besondere Stellung in ihren Augen nicht ausreichend wertschätzt. Die Treppe besteht aus 138 Stufen und hält demnach fit. Der deutsche Name ist auf die Piazza di Spagna am Fuss der Treppe zurückzuführen.

Ein weiteres Highlight unserer Kurzreise war der Besuch des Petersdoms. Der Vatikanstaat mit dem aktuellen deutschen Papst Benedikt XVI bildet das christliche Zentrum der Stadt. Die Römer sind stolz darauf, das Oberhaupt der katholischen Kirche zu beherbergen. Diesen Stolz teilen sie sehr gerne mit Touristen. Wir haben im Nachhinein erfahren, dass täglich fast 20.000 Menschen eine Reise zum Petersdom unternehmen. Die Sicherheitsvorkehrungen sind selbstverständlich beachtlich. Jeder Tourist muss kontrolliert sein, bevor er dieses gewaltige Gebäude bestaunen darf.

Für uns steht eines fest. Rom bietet einfach zu viele Möglichkeiten, um alle an nur 4 Tagen ausschöpfen zu können. Wir danken der Empfehlung unserer Familie und Freunden. Auch wir geben sie gerne weiter. Rom ist in der Tat eine Erlebnisreise. Und wir werden garantiert in Zukunft einen weiteren und vor allem längeren Aufenthalt planen. Der erste Eindruck hat uns jedenfalls dazu motiviert. Interessierten sei abschließend ein Tipp gegeben. In Rom geschehen täglich die meisten Taschendiebstähle weltweit. Achten Sie dementsprechend stets auf ihre Wertsachen und geben Sie beispielsweise Ihre Digitalkamera, für ein schönes Familienbild, niemals unbedacht an einen Fremden weiter. In dieser Hinsicht kennt das ansonsten überaus gastfreundliche und charmante Volk keine Gnade.

C.K.

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