Urlaubstag in Regensburg

- Ein Reisebericht -

Castra Regina, das römische Lager am Regen, begründete in den ersten Jahrhunderten nach Christus die Geschichte Regensburgs. Die Hauptstadt des bayerischen Bezirks Oberpfalz lockt mit unendlich vielen Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten jährlich unzählige Gäste an. Wer im Urlaub in Bayern unterwegs ist, sollte wenigstens, so wie wir auch, einen Tag für Regensburg einplanen. Wir fuhren in Eigenregie mit der Bahn von Amberg nach Regensburg, um einen spannenden Urlaubstag an der Donau zu verbringen.

Berühmte Namen, wie die Regensburger Domspatzen oder Georg Ratzinger, der Bruder von Papst Benedikt XVI. gehören zu Regensburg. Wer kennt sie nicht? Sie sind Wahrzeichen Regensburgs, genau so, wie der Mittelpunkt der viertgrößten Stadt Bayerns, der gotische Dom St. Peter. Wir stärken uns aber vor unserem Rundgang an der „Wurstkuchl“. Wegen den dort angebotenen leckeren Bratwürsten stehen die Leute geduldig in langer Schlange. Der alte Salzstadel steht historisch erhaben daneben und die Steinerne Brücke, eines der Wahrzeichen Regensburgs, ist nicht weit entfernt. Die Donauwellen, viel besungen, locken uns an die Donau -Promenade, zum Entspannen auf einem gemütlichen „Bankerl“, ehe unser Rundgang beginnt.

Beim Besuch der historischen Altstadt mit ihren vielen romantischen Gassen und sehenswürdigen Gebäuden wird rasch die Geschichte lebendig: Der alte Kornmarkt mit Römerturm, das Jakobstor, das bekannte Porta Praetoria im Norden, oder die Neupfarrkirche, in der sich Renaissance und Spätgotik vereinen, das fürstliche Schloss Thurn und Taxis, das alte Rathaus mit Reichstagmuseum oder, auch im Stadtkern, das Goliath-Haus. Dort bewundern wir an der Fassade ein riesiges Gemälde, das den Kampf von David mit Goliath zeigt. Das Stadttheater am Bismarckplatz verkörpert die Kunsthistorie Regensburgs. Hier bieten Oper, Operette, Schauspiel und auch modernes Theater genügend Möglichkeiten zu bildender Unterhaltung. Übrigens, allein in der historischen Altstadt gibt es rund 900 denkmalgeschützte Gebäude.

Aber Regensburg bietet auch viel Interessantes rund um die Donau. In sie münden hier die schwarze Laaber, die Naab und der Regen. Auf einem Schiff beenden wir unseren Urlaubstag dann auch mit einem weiteren Muss im Rahmen eines Regensburg-Besuchs, der „Strudelrundfahrt“. Wir winken nochmal zur "Wurstkuchl", dann genießen wir am Oberdeck bei herrlichem Sonnenschein das Schifffahrtserlebnis. Unter der Steinernen Brücke hindurch führt der Weg, unter der es oft gefährliche Strömungen und Strudel gibt. Ein herrlicher Blick zum Dom bietet sich vom Schiff aus, bei der 50-minütigen Rundfahrt steuert der Bordlautsprecher viel Informationen zur Geschichte Regensburgs bei. Immer wieder sind dabei die Römer im Spiel, die mit ihren frühen Befestigungen viel zu Ansehen und vor allem auch wirtschaftlicher Bedeutung Regensburgs beitrugen. Heute gehört die mittelalterliche Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe und beherbergt eines der ältesten Bistümer Deutschlands.

Also, nicht vergessen, ein Besuch in der „Donaumetropole“ lohnt sich allemal!

Regensburg

Anonym

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