Vamos a Lanzarote

- Ein Reisebericht -

Diesen Sommer hatten wir nun langsam genug von dem nassen Wetter hier in Deutschland und so entschieden wir uns kurzfristig für eine Pauschalreise. Wir schauten und ein wenig im Internet um, und fanden unter den Angeboten sogar ein uns bekanntes Hotel auf unserer Lieblingsinsel Lanzarote. Ein paar Tage später saßen wir schon im Flugzeug auf die Kanaren. In Arrecife gelandet ging es dann mit dem Bus des Veranstalters nach Playa Blanca zu unserem Hotel Iberostar Lanzarote Park.

Das Hotel ist zwar selten ein Schnäppchen, aber man weiß, was man dort erwarten kann. Etwas außerhalb gelegen von Playa Blanca ist es sehr ruhig. Dafür ist die Lage zu der naturbelassenen Playa Papagayo hervorragend. Und zu Fuß gelangt man in gut 20 Minuten in das Zentrum mit seinen Geschäften und dem Hafen.

Für Tanzbegeisterte gibt es genügend Möglichketen sich hier am Abend aus zu toben, oder man fährt hier für nach Puerto del Carmen. Dafür kann man in Playa Blanca sehr gut und landestypisch Essen gehen. Kurz vor dem Hafen gibt es eine kleine Tapas Bar und auch das Steak House gleich neben an ist einen oder auch zwei Besuche wert.

Die Strandpromenade bietet ebenso kleine Fischrestaurants, Pizzerien und auch amerikanische Fastfood- Ketten.

Die Insel sollte man entweder mit den geführten Ausflügen der Veranstalter erkunden, oder man sollte sich aber einen Mietwagen gönnen. Letztes haben wir getan, da man so doch etwas unabhängiger ist. Neben ausgedehnten Shopping- Touren nach Puerto del Carmen und Arrecife haben wir auch die Insel an sich erkundet.

Im Hinterland Playa Blanca liegen die Timanfaya Feuerberge. Die Vulkanlandschaft steht unter Naturschutz und zeigt die seltsamsten Steinformationen. Fährt man nun ganz in den Norden der Insel kommt man zu dem Aussichtspunkt Mirador del Rio, der von dem Künstler César Manrique erschaffen wurde. Nicht das einzige Kunstwerk aus seinen Händen. Ihm ist es im Übrigen zu verdanken, dass auf Lanzarote keine Hotels mehr gebaut werden dürfen, die Kastencharackter haben und höher als drei Stockwerke hoch sind. Dadurch wurde viel von der Einzigartigkeit der Insel bewahrt. Südlich des Aussichtspunktes liegt der Park Tropical. Hier gibt es viele verschiedenen Vögel und sehr relaxte Erdmännchen. Beim Beobachten wird man selber ganz ausgeglichen und vergisst die Zeit. Auch eine Papageienshow kann hier besucht werden.

Ein besonderer Tipp ist die Grüne Grotte an der Ostküste der Insel. Hier hat Herr Manrique eine andere Welt in ein Höhlensystem gezaubert. Wasser und Pflanzen werden hier in perfektem Licht gezeigt. Der Ansturm der Touristenbusse beginnt meist am späten Vormittag. Wenn man früh genug dort ankommt, dann kann man die Atmosphäre in Ruhe genießen.

Mit diesen Ausflügen und ausgedehnten Strandtagen hatten wir also dieses Jahr noch ein wenig mehr vom Sommer.

Arrecife

Anonym

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