Von der Sonne geküsst: Im Hotelurlaub auf Rhodos

- Ein Reisebericht -

Bevor das Flugzeug in seine Landeposition geht, dreht der Flieger in Schräglage noch eine saubere Kurve - direkt über dem Mittelmeer! Fast habe ich das Gefühl, von meinem Sitz aus die Fische sehen zu können. Ich spüre ein leichtes Prickeln, eine aufregende Vorfreude: Denn ich war noch nie auf Rhodos, und habe noch nie allein Urlaub im Hotel gemacht.

Wir setzen auf und befinden uns an der Westküste, etwa 16 Kilometer von Rhodos Stadt entfernt. Beim Aussteigen empfängt mich dieser typische Geruch, der einen nur dort begrüßt, wo ein Land fast das ganze Jahr über von der Sonne geküsst wird.

Der Transfer zum Hotel Lomeniz verläuft problemlos: Ich checke ein und lerne gleich andere Hotelgäste auf der ausladenden Hotel-Terrasse kennen. Bei einem kühlen Ouzo an der Bar tauschen wir uns aus: Was muss man unbedingt anschauen, wo sind die schönsten Strände? Barkeeper Toni hat eine Menge Tipps für uns...

Am nächsten Morgen wollen wir zuerst Rhodos Stadt kennen lernen, schließlich liegt das Hotel nur ein paar Kilometer vom Zentrum entfernt. Wir steuern einen günstigen Fahrradverleih an und machen uns auf den Weg. Schon bald haben wir die mächtigen Stadttore erreicht und tauchen in einen verblüffenden Mix aus Antike, Mittelalter und Moderne ein: Schmucke Moscheen kontrastieren mit alten Kirchen. Wir entern ein Museum nach dem anderen - das Volkskunst Museum, das Archäologische Museum, das byzantinische Museum - und selbstredend den Großmeisterpalast. Nach ein paar Stunden sind wir so Kultur-gefüttert, dass wir erst einmal eine Pause brauchen. In der Altstadt reiht sich eine Taverne an die nächste. Wir genießen Octopus vom Grill und eine leckere Fischplatte für sechs Personen, dazu kühlen Retsina. Himmlisch.

Die Tage vergehen wie im Flug - im Hotel Lomeniz fühle ich mich total wohl: Üppiges Frühstück, sauberes Ambiente und freundliches Personal machen den Aufenthalt zu einem Hotelurlaub der besonderen Art. Und es sind nur ein paar Gehminuten zum Strand.

Binnen einer Woche erkunden wir fast die gesamte Insel mit geliehenen Fahrrädern. Für die Fahrt nach Lindos nehmen wir uns ein Mietauto. Das Dorf hat mich sofort verzaubert und wird nicht umsonst die Perle von Rhodos genannt: Die weiß getünchten Häuser schlängeln sich elegant die Hügel hinauf. Nach einer Erkundungstour gönnen wir uns ein Bad in der Bucht von Lindos: Das Wasser ist kristallklar, der Sand funkelt golden in der Sonne und ist so weich, dass man die Füße stundenlang darin eingraben möchte. Unser letzter Abend bricht an: Zum Abschluss wollen wir das Nachtleben in Rhodos Stadt in vollen Zügen genießen und die Club-Szene in der Orfanidou-Straße unsicher machen.

E. Bacher

Rhodos

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