Wandern und Relaxen auf Gran Canaria

- Ein Reisebericht -

Die Insel Gran Canaria kennen viele Urlauber nur als Sonneninsel, die auch im Winter mit milden Temperaturen lockt. Nicht umsonst ist sie eines der am häufigsten gebuchten Winterziele der Deutschen. Doch es lohnt sich auch, die Urlaubszeit nicht nur am kilometerlangen Sandstrand zwischen Playa del Ingles und Maspalomas zu verbringen und zu faulenzen, sondern auch Touren ins Hinterland zu unternehmen. Hier zeigt Gran Canaria ein ganz anderes, noch ursprüngliches Gesicht, welches uns in den letzten Jahren in ihren Bann gezogen hat.

Da wir Gran Canaria bereits sehr gut kennen, buchen wir zwar Jahr für Jahr günstige Pauschalreisen, um in einer der unzähligen Bungalowanlagen Urlaub im Ferienhaus nutzen zu können, ansonsten wird der Urlaub aber sehr spontan und individuell gestaltet. Je nach Lust und Laune verbringen wir einen Tag am wunderschönen Sandstrand, an dem unser sechsjähriger Sohn dann Fußball spielen und in die Wellen des Atlantiks springen kann. Wir Eltern hingegen relaxen auf einer der Sonnenliegen und genießen die schöne Zeit. An anderen Tagen hingegen erkunden wir stetig neue Ziele im Inselinneren und unternehmen auch längere Wandertouren. Die Natur und der Duft der Pinienwälder sind dabei beeindruckend und unvergesslich zugleich.

Eine der schönsten Touren, die wir erst in unserem letzten Urlaub erkundet haben, ist die Wandertour rund um das Wahrzeichen der Insel, den Roque Nublo. Dieser Monolit ist von vielen Plätzen sehr gut sichtbar und nicht umsonst eines der am häufigsten besuchten Ziele der Insel. Wer kein Auto gemietet hat, kann diesen Ausflug auch mit einem öffentlichen Bus unternehmen oder aber alternativ eine Bus-Tour über den Reiseveranstalter buchen. Die Wanderroute führt uns zuerst hinauf auf den Roque Nublo. Von hier aus liegt dem Besucher die Insel Gran Canaria wahrlich zu Füßen. Neben den zahlreichen Stauseen der Insel ist sogar das ferne Maspalomas und sogar der höchste Berg Spaniens, der Teide auf Teneriffa, zu sehen. Hier, hoch oben, genießen wir dann immer ein tolles Picknick, bevor wir weiterwandern. Auf halbem Weg zurück zum Auto sind wir dann abgebogen und entdeckten einen wunderschönen Rundweg um den Roque Nublo herum. Der Weg führte halb durch gut begehbare Pinienwälder, halb auf einem Panoramaweg mit Blick auf das nordwestliche Gran Canaria und die Nachbarinsel Teneriffa. Im März war der Teide zudem noch schneebedeckt, was uns nochmals nachhaltig beeindruckte und gleichzeitig den Wunsch weckte, auch den Teide einmal zu besteigen, um schließlich auf Gran Canaria blicken zu können.

Wir haben in diesem Urlaub noch viele weitere Touren in den Bergen Gran Canarias unternommen, sind mit den Kamelen durch die Wüste geritten und haben einen Vulkanabstieg gewagt. Auch wenn dieser Vulkan bereits seit mehreren tausend Jahren nicht mehr aktiv war, war die Wanderung sehr beeindruckend. Vor allem die kleinen Eidechsen, die sich in den Büschen am Wegesrand versteckt haben, gehörten zum Highlight dieser Tour.

Unserem Wanderführer zufolge gibt es noch weitere zahlreiche Wanderrouten auf Gran Canaria, die wir in den nächsten Jahren noch erkunden wollen, wenn unser Sohn auch längere Touren bewältigen kann.

Anonym

Las Palmas de Gran Canaria

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