Wanderurlaub im Ostallgäu

- Ein Reisebericht -

Unser diesjähriger Sommerurlaub hat uns, meinen Mann und mich, mal wieder nicht weit weg von daheim geführt. Um genauer zu sagen, wir machen dort Urlaub wo wir wohnen, denn wir wohnen dort wo andere Urlaub machen. Wo genau das ist und warum wir das tun, ganz einfach im schönsten Fleck Bayerns, dem Ostallgäu, lässt es sich nunmal am besten Leben und Urlaub machen.

Unsere Urlaubstage beginnen hier unten bereits sehr früh, denn meist nehmen wir uns als Tagesziel vor einen unserer zahlreichen Berge zu erklimmen. Es kann aber auch schon einmal vorkommen das wir unsere Fahrradtouren mit dem erklimmen eines Berges verbinden, so wie an nachfolgendem Urlaubstag.

Es war der 20.Juni und das Wetter war weder recht gut noch schlecht, also entschlossen wir uns für den folgenden Tag eine etwas größere Tour in angriff zu nehmen, was bedeutete das der Proviant, die Fahrräder und der Tourenrucksack bereits am Abend fertig gepackt werden musste. Der Wekcer klingelte morgens um 5Uhr frühs und wir setzten uns nach einem kurzen Frühstück ins Auto, um unseren heutgen Etappenstart zu erreichen. nach 25 minütiger Autofahrt erreichten wir den unteren Parkplatz direkt unterhalb der Königsschlösser. Von dort aus sollte unser Asuflug beginnen. Zunächst mit dem Fahrrad in Richtung Buching startend erreichten wir nach guten 10km den Fuß des Berges. Die ersten Bergsteiger, die mit dem Bus um 7Uhr Frühs zur Hütte hinauf wollten, waren auch schon da und auch einige wenige den den Marsch zu Fuß in Angriff nahmen. Mein Mann und ich setzten unseren Weg allerdings mit unseren Mountainbikes weiter fort und erreichten nach einiger Zeit und gut ausgepowert die Hütte, welche einen Höhenunterschied von 580m hat. 28km Berg auf mit teils asphaltierten aber auch teils schottrigen Wegen. An der Hütte angekommen schnallten wir unsere Schutzausrüstung ab und schlossen unsere Fahrräder an einen nahe gelegenen Zaun. Zu einer kurzen Rast mit Fesper trafen wir uns in der Hütte mit Freuden, welche den Weg mit dem Bus in Angriff genommen hatten. Eine wohltuene Stärkung, die uns auf den Rest der Tour, welchen wir nun in der Gruppe und zu Fuß in Angriff nehmen sollten, sehr willkommen war. Nach ca. 1,5Stunden tauschten wir die Fahrradausrüstung nun gegen unsere Wanderausrüstung und machten uns auf den Weg das Gipfelkreuz zu erreichen und folgtem dem Fernwanderweg Via Alpina. Für den Aufstieg benötigten wir 4,5Stunden und somit machten wir uns nach einem kurzen Beglückwünschen und Bewundern der Natur wieder auf den Abstieg. An der Hütte angekommen tauschten wir wieder unsere Bergkleidung in unsere Radbekleidung und setzten unseren Rückweg per Fahrrad fort. Am Auto angekommen, nach gut 11Stunden Radeln und Bergsteigen nahmen wir uns für den nächsten Urlaubstag eine Auszeit und genossen den ganzen Tag am Forggensee.

Anonym

Bayern

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