Welcome to the Sunshine State!

- Ein Reisebericht -

Florida - das Urlaubsziel für viele Schlechtwetter-Geplagten, die Sehnsucht nach Sonne haben. Denn in Florida scheint sage und schreibe 365 Tage im Jahr die Sonne. Verlockend, oder?

So musste ich nicht lange überlegen, als mein Mann im verregneten Juni letzten Jahres vorschlug, in den Sunshine State zu reisen. Hört sich gut an, dachte ich mir, und so führte der Weg erstmal in das Reisebüro unseres Vertrauens. Da es ja nun viele interessante Destinationen in dem Sonnenstaat des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten gibt, ließen wir uns erstmal eingehend beraten. Unsere Reisekauffrau erkundigte sich zunächst, welche Art von Urlaub wir denn gerne verbringen würden - ob eher Strand und Wellness, oder doch lieber High Life, oder ein Abenteuerurlaub. Da mein Mann und ich in den Monaten zuvor mehr als genug Abenteuer hatten - einen Umzug etc. - stand für uns fest, dass der Urlaub auf jeden Fall Erholung bieten muss. Das Ganze am besten ein wenig abseits vom Tourismus. Unsere Beraterin schlug uns daraufhin prompt die kleine Stadt Cape Coral im Südwesten Floridas vor. Dort gäbe es viele kleine erschwingliche Ferienhäuser direkt an den Wasserstraßen. Nicht selten stünde dort auch direkt ein angedocktes Boot für den Urlaub zur Verfügung. Als weiteren Pluspunkt nannte sie die leichte Erreichbarkeit aller herumliegenden Sehenswürdigkeiten und Orte, die man bei einem Aufenthalt in Florida nicht missen sollte. Das Flugzeug würde in Fort Myers landen, der nächst großeren Stadt, die in etwa 30 Kilometer von Cape Coral entfernt ist. Überzeugt stimmten mein Mann und ich zu und buchten die Reise für einen Zeitraum von zwei Wochen für zwei Monate später.

Voller Vorfreude vergingen die beiden Monate wie im Flug. So machten wir uns am Tag der Abreise zum internationalen Flughafen nach Düsseldorf auf, wo wir mit der Fluggesellschaft AirBerlin in die Staaten flogen. Der Flug hatte zwar eine Dauer von zwölf Stunden, ging dafür aber relativ schnell vorbei. Angekommen, musste man zunächst durch die sogenannten "Immigrations". Es fiel sofort die Freundlichkeit der Menschen auf, offen und herzlich erschienen sie uns. Jetzt hieß es Koffer schnappen und raus in die Sonne. Mit dem Taxi fuhren wir dann ins ca. 30 Minuten entfernte Cape Coral. Es erschien uns direkt sehr gepflegt, so fühlten wir uns von Anfang an wohl. Am unserem Haus angekommen, konnte ich es kaum erwarten und stürzte direkt hinein. Ich hatte das Gefühl im floridianischen Paradies angekommen zu sein, alles war in fröhlichen Farben gehalten und mit Delphinfiguren und Palmen geschmückt - wundervoll. Die nächsten Tage verbrachten wir entspannt an unserem Pool. Abends wurde nett essen gegangen und in der Bars der ein oder andere Cocktail getrunken. Auch machten wir einen Bootstrip nach Sanibel Island, ein Naturschutzgebiet. Dort kann man gemütlich spazieren gehen und die Natur in vollen Zügen geniessen.

Als wir aber dann nach sieben Tagen Aufenthalt, der Meinung waren, doch ein bisschen High Life und Glamour mit nach Deutschland zu bringen, schnappten wir unseren Mietwagen und machten uns auf den Weg nach Miami. Dort hatten wir uns ein kleines Hotel für eine Nacht gebucht. Dort angekommen, ging es zunächst an der Strand von South Beach. Hier hieß es scheinbar - sehen und gesehen werden. Nur schöne Menschen wurden hier gesehen. Abends gingen wir dann in einem tollen Restaurant essen und später sogar noch ein Ründchen tanzen. Am nächsten Tag fuhren wir wieder nach Cape Coral. Die verbleibende Tage wurde in der Edison Mall Fort Myers geshoppt und an unserem Ferienhauspool gefaulenzt.

Alles in allem, ein erfüllter Urlaub, der sicher wiederholt wird.

Anonym

Miami

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