Wochenendtrip nach Rom – die kurze Städtereise

- Ein Reisebericht -

Rom lässt sich zu Fuß an einem Wochenende erkunden. Viele Sehenswürdigkeiten liegen nur einen Steinwurf voneinander entfernt. Die Stadt bietet die perfekte Mischung aus Antike und Moderne. Um möglichst unabhängig und spontan zu sein, sollte die Reise selbst organisiert werden.

Die Sommermonate sind für Menschen geeignet, denen Temperaturen über 30°C (auch nachts) nichts anhaben. In den vielen kleinen Gässchen gibt es viel Schatten. Touristenmassen sind das ganze Jahr über unterwegs, besonders jedoch zu christlichen Festen, da sich zu diesen Terminen viele Papstanhänger in der Stadt aufhalten.

Die Unterkünfte sind typisch italienisch. Beim Frühstück wird man Abstriche machen müssen, doch wenn man sich in Rom aufhält, wird man nur sehr wenig Zeit im Hotel verbringen.

Als Anreisemöglichkeit eignet sich die Bahn (z.B. Nachtzug ab München) oder das Flugzeug. Bei der Anreise mit der Bahn kommt man direkt im Stadtzentrum an, der Flughafen liegt etwas außerhalb. Die Verbindung ins Stadtzentrum ist etwas zeit- und kostenintensiv. Das Verkehrsnetz in Rom selbst ist gut ausgebaut. Es gibt zwei U-Bahn-Linien und diverse Bus- und Tramlinien quer durch die Stadt in kurzem Takt. Tageskarten für den Nahverkehr sind günstig zu erwerben und ideal für einen selbstorganisierten Urlaub.

Im Süden der Innenstadt findet man das antike Rom. Ein Besuch des Kolosseums am Morgen ist ein Muss für jeden Besucher. Am Nachmittag muss man dafür eine längere Warteschlange in Kauf nehmen. Von den Höhen des Geländes des "Forum Romanum" / "Palatin" hat man einen guten Blick auf das Kolosseum (Eintritt ist im Kombipaket Kolosseum / "Forum Romanum" / "Palatin" enthalten). Am Fuße des "Monte Capitolino" liegt der "Piazza Venezia". Das sich dort befindliche "Monumento Vittorio Emanuele" ist überwältigend und von jeder Anhöhe der Stadt aus erkennbar. Den "Zirkus Maximus" muss man nicht unbedingt mit einplanen – es ist kaum noch etwas erkennbar.

Neben den üblichen Touristenplätzen in der Innenstadt (besonderes empfehlenswert: Pantheon und der kleine Vorplatz mit Restaurants und Brunnen) empfiehlt sich eine Wanderung auf der linken Tiberseite im Stadtteil Trastevere in Erwägung ziehen. Von den Anhöhen des "Giancolo" hat man einen tollen Ausblick auf die Stadt. Einen ebenso fantastischen Blick hat man vom "Monte Pincio" aus (oberhalb der spanischen Treppe).

Der Vatikan ist klein aber fein – leider auch sehr überlaufen (v.a. an Sonn- und Feiertagen).

Die Cafés und Restaurants auf den bekannteren Plätzen sind sehr schön, aber leider auch etwas teuer. In den kleinen Seitengässchen Abseits des Tourismus ist das Preis-/Leistungsverhältnisses günstiger.

Für Selbstverpfleger gibt es einige Möglichkeiten in größeren und kleineren Lebensmittelmärkten fündig zu werden. Die größte Auswahl bieten die Läden der Kette "Emme Piu" (z.B. in der Viale Manzoni).

Anonym

Rom

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