Wunderschöne Ostsee

- Ein Reisebericht -

Endlich ist es soweit, Urlaubszeit. Wie haben wir das ganze Jahr auf diese Zeit gewartet. Nun heißt es endlich entspannen vom harten Alltag, dem Arbeitsstress. Dieses Jahr geht es nach Kühlungsborn

Hamburg. Natürlich wollen wir die Gelegenheit nutzen und uns doch zumindest den großen Hafen ansehen. Also legen wir den ersten Stopp ein. Denn wann kommen wir so schnell wieder hierher. Verbunden mit einem kleinen Mittagssnack blicken wir uns begeistert um. Schon gigantisch, solch großen Hafen einmal live zu sehen. Doch wir wollen weiter, ankommen, das Meer sehen. Nach etwa fünf Stunden erreichen wir unser Ziel. Die Ferienwohnung war nicht schwer zu finden. Es ist modern, gemütlich eingerichtet. Hätten wir doch vor einem Monat kaum damit gerechnet noch eine so schöne hundegeeignete Ferienwohnung zu finden, die dabei nur fünf Minuten vom Strand entfernt ist. Angenehm überrascht packen wir schnell ein paar Sachen aus, um dann schnellstmöglich Richtung Strand zu laufen, die Seebrücke zu sehen und endlich die gute Seeluft, die uns schon die letzten Kilometer während der Fahrt entgegenkam, einzuatmen. Und schon schlendern wir die Haupteinkaufsmeile von Kühlungsborn entlang. Ein Meer von Touristen strömt durch diese Straße, volle Cafés, der Duft frisch gebackener Kuchen vermengt sich mit dem Duft lecker herzhafter Fischbrötchen. Wir spüren wie sich langsam Urlaubsstimmung breitmacht. Und schon sehen wir das Meer, den Strand und die ostseetypischen Strandkörbe, in denen sich so mancher Urlaubsgast bereits entspannt. Wir schlendern zur Seebrücke. Sie erstreckt sich weit auf das Meer hinaus und je weiter wir entlang gehen, desto stürmischer umgibt uns die Meeresbrise. Ich schließe meine Augen, atme tief ein und genieße diesen Moment. Der Panoramablick von der Seebrücke auf die Promenade gibt ein prima Fotomotiv ab. Wir nehmen uns vor, dieses am späteren Abend noch mit unseren Kameras im eingetauchten, abendlichen Licht festzuhalten. Und so neigt sich der erste Tag auch schnell dem Ende und wir lassen ihn mit einem kleinen Cocktail an einer entzückenden Hafenbar ausklingen.

Den nächsten Tag wollen wir Kühlungsborn zu Fuß erkunden. Durch den großen Stadtwald der den Ostteil vom Westteil trennt, wo unser Hund sich erst mal ordentlich austoben kann, gelangen wir ans andere Ende von Kühlungsborn. Der Weg erstreckt sich weiter als wir annahmen. Doch es sollte sich lohnen. Es war schon späte Mittagszeit, da sind wir endlich am „Fisch Huus“ eingetroffen. Dort soll es wunderbar leckeren Fisch geben. Und was bietet sich mehr an, als einmal an der Ostsee traditionell Fisch essen zu gehen. Wir bestellten Fischplatte diverser frisch gefangener Ostseefische. Es war ein Hochgenuss. So gut haben wir lang nicht mehr gegessen. Das war seinen doch etwas erhöhten Preis definitiv Wert und wir werden das gern weiterempfehlen.

Der dritte Tag sollte erster Badetag werden, nachdem wir unseren kleinen Vierbeiner erst mal im Stadtwald haben austoben lassen, begaben wir uns nun auf den etwas längeren Weg zu einem der drei Hundestrände. Der zentral gelegene Strand kam nicht in Frage. So überfüllt auf engstem Raum, ein Grauen. So gingen wir zum weit abgelegenen östlich gelegenen Hundestrand. Dieser, sehr auf Natur basierende Strand, war fast trostlos leer und ruhig. Kein Wunder, denn neben jeder Menge Grünzeug waren überall kleine und große Steine. Auch der Einstieg ins Meer war keine Pracht. Als dann noch das Wetter umschlug hielt uns nichts mehr und wir suchten die heimelige Ferienwohnung auf und beendeten den Tag etwas gefrustet.

Am Folgetag, der so grau begann wie der Vortag endete, wollten wir dann einmal nach Warnemünde.

Warnemünde

Dort legen ja bekanntlich riesige Schiffe an und die Gegend um den alten Hafen soll so schön sein. Keine zwanzig Minuten später waren wir auch schon da. Der Himmel noch immer sehr trüb, aber immerhin trocken, fanden wir auch schnell in Hafennähe einen günstigen Parkplatz und erblickten auch schon ein gigantisches Schiff, welches im Hafen lag. Schnell gingen wir hin um diesen Giganten der Meere einmal ganz nah zu sehen. Unglaublich war das. Acht Decks, über 200m lang. Ein Hochhaus im Wasser. Mit Blick auf diesen Giganten genossen wir unseren kleinen Mittagssnack am Pier direkt am Hafen.

Doch nun wollten wir auch ein wenig Stadt sehen. Richtung altem Hafen kamen wir kaum noch durch die Menschenmassen, so ein Andrang war dort. Aber es lohnte sich. Dieses altromantische Flair, die vielen kleinen Kutter und Fahrgastschiffe luden zum verweilen ein. Wir beschlossen, auch eine Hafenrundfahrt mitzumachen. Unser Hund durfte selbstverständlich auch mit, war er doch eh und je schon seetauglich. Die Fahrt dauerte etwa eine Stunde und wir erfuhren jede Menge über Warnemünde, seine Hafenanleger und was dort so geschieht. Eine interessante kleine Reise, bei der wir so manch tolle Dinge erblickten.

Den schönen Tag in Warnemünde ließen wir bei heißem Apfelstrudel und Kaffee an einem der vielen Hafen-Cafés ausklingen, bevor wir uns auf die Heimreise machten.

Den fünften und letzten richtigen Urlaubstag wollten wir noch einmal nutzen um den dritten vorhandenen Hundestrand zu testen. Dieser lag im Westen, unweit vom dortigen Campingplatz. Doch diesmal mit dem Auto, da der Fußweg vom östlichen Kern des Ortes doch recht weit war. Zu finden war es dann leicht und mit fünf Minuten Fußweg vom Auto, war der Strand nah zu erreichen. Es wirkte alles sehr ruhig, vereinzelt hörte man Kinder am Strand spielen. Das stimmte uns Ruhesuchende heiter. Der Hundestrand selbst begeisterte uns dann restlos. Sauber und feinsandig wie die Hauptbadestände. Gut besucht, aber nicht überladen. Alle Hunde waren friedlich und spielten miteinander. Nun konnten wir uns auf einen schönen und sonnigen Strandtag freuen. Der Einstieg ins Wasser war zwar wieder recht steinig, doch das angenehme Umfeld und die Wassertemperatur wogen das alles auf. Und so verging auch der letzte volle Urlaubstag mit schönen Eindrücken. Den Abend verbrachten wir noch einmal auf der Seebrücke, Arm in Arm, voller Romantik. Und bei einem leckeren Dinner beim Italiener blickten wir uns verliebt an, als wären wir erst frisch zusammen.

Als Fazit bleibt zu sagen, Kühlungsborn lohnt sich immer wieder. Ein wunderschöner kleiner Urlaubsort, mit jeder Menge sehenswerter Dinge, der zum entspannen und erkunden einlädt und der in sein schönes abendliches Licht getaucht für viel Romantik sorgt.

a.h.

Unsere Servicezeiten:
Montag - Donnerstag: 09:00 - 22:00 Uhr
Freitag - Samstag: 09:00 - 20:00 Uhr
Sonn- & Feiertage: 11:30 - 20:00 Uhr

Jetzt anrufen!