Zürich, ein Märchen im Mai

- Ein Reisebericht -

Zürich, ein Märchen im Mai

Als ich nach einem angenehmen Flug am Terminal des Züricher Flughafens ankomme fallen mir sofort die vielen Menschen ganz unetrschiedlicher Herkunft auf, die am Gepäckband auf ihre Koffer warten.

Eine Indische Familie, ganz traditionell in Saris gekleidet, eine ältere, sehr elegante französisch sprechende Dame

und eine Gruppe Backpacker aus Australien.

Zürich ist ein Schmelztiegel und als ich vor dem Flughafen in ein Taxi steige werde ich freundlich mit dem typischen

" Sali!" begrüsst.

Dieser Kuzurlaub ist selbstorganisiert.

Die Fahrt in Zentrum von Zürich dauert nicht lange und nach einem kleinen, netten Plausch verabschiede ich mich von meinem höflichen "Choiffeur" und stehe mitten am Limmatplatz vor dem Hotel, dass ich zuvor gebucht habe

( "x-tra-hotel ) und atme die frische Züricher Luft tief ein.

Es ist wohlig warm um diese Jahreszeit und der Schweizer Frühling ist meistens sehr mild, zwischendurch kann es auch schon einmal richtig heiss werden.

Mit meinem Hotelzimmer bin ich vollkommen zufrieden und mache mich an diesem Nachmittag gleich auf, die Stadt zu entdecken.

Mein erstes Ziel ist der wunderschöne Züricher See.Ich hatte schon viel über diesen beeindruckenden, friedvollen Ort gehört, doch als ich mit der Strassenbahn an der Haltestelle "Arboretum" aussteige, bin ich vom einzigartigen Postkarten-Panorama, dass sich vor meinen Augen auftut überwältigt.Im Hintergrund leuchten die Schneekuppeln der Alpen.Das Wasser des Züricher Sees ist klar und schimmert türkis in der Sonne. Natürlich mache ich sofort ein Foto und fange auf einer der vielen Bänke, die rund um den See plaziert sind an, zu täumen.

Zuerich

Nach einer Weile bekomme ich Hunger und erspähe gegenüber des Ufers ein für die Schweiz typisches Geschäft:

"Coop".Mir wurde erzählt, dass es üblich ist, sich in der Mittagspause oder nach der Arbeit einen Snack im Supermarkt zu besorgen , um ihn dann gemütlich am Ufer zu verzehren.

Genau so tue ich das auch.

Der Supermarkt bietet eine breite Palette an frischen Snacks zu günstigen Preisen und der Feldsalat, der mich im Coop so angesprochen hat, geniesse ich und bemerke, dass die Sonne langsam untergeht.

Ich halte kurz inne, schaue dann auf meine Uhr und stelle fest, dass ich mich beeilen muss, in die nächste Strassenbahn zu springen ( die Fahrzeiten der öffentlichen Verkehrsmittel sind hoch frequentiert, meistens wartet man nicht länger als fünf min auf die nächste Bahn ), um pünktlich meine Freundin von der Arbeit abzuholen.

Die Adresse hab ich mir natürlich aufgeschrieben und schon bald schlendern wir zu zweit die geschäftige Promenade des Limmat entlang.Einige Mutige springen nach Feierabend ins frisch-kalte Wasser des Stroms.

Zürich ist berühmt für die ausgezeichnete Qualität des Wassers und man kann sich wunderbar am Flussufer oder im Freibad erholen ( das ist übrigens gratis! ).

Die Strömung des Limmat erlaubt es, dass man sich einfach ins Wasser legt und mitgerissen wird, aber keine Angst, die Geschwindigkeit beläuft sich auf höchstens 5kmh und das ist ein grosser Spass, wie ich am nächsten Tag bei wunderbar warmen Temperaturen selbst erfahren darf.

Das kulturelle Angebot der Stadt ist enorm und in meiner Urlaubswoche in Zürich bestaune ich viele Ausstellungen in Gallerien und schaue mir im alten Programmkino am Helvetiaplatz einen tollen Film in französischer Sprache an.

( http://www.xenix.ch/ ).

An meinem letzten Abend, den ich in der Schweizer Metropole verbringe, geniesse ich bei einem Glas vollmundigem Rotwein das Ambiente und bin mir ganz sicher: ich werde wiederkommen!

Anonym

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