Altes Land

- Sehenswürdigkeit -

Das Alte Land ist eine Landschaft südlich der Elbe, südwestlich von Hamburg, und Teil der so genannten Niedersächsischen Elbmarschen. Sie umfasst Orte in Niedersachsen und einige Hamburger Vororte. Die Region ist als größtes zusammenhängendes Obstanbaugebiet in Mitteleuropa bekannt, charakteristisch sind die scheinbar endlosen Apfelbauplantagen.

Der Name „Altes Land“ hat nichts mit „alt“ im eigentlichen Sinne zu tun, sondern weißt auf die Abfolge der Besiedelung hin. So mussten vor der Besiedelung erst Entwässerungsanlagen errichtet werden – das Land auf dem das bereits geschehen war, nannte man folglich das Alte Land.

Die hohe Fruchtbarkeit des Gebietes rührt von eiszeitlichen Ablagerungen her. Im breiten Urstromtal der Elbe lagerten Fluss und Nordsee eine Menge Sedimente ab, die das heutige Marschland bildeten. Ab dem 12. Jahrhundert wurde das Land in mehreren Schritten eingedeicht und somit für die Landwirtschaft tauglich gemacht hat. Der gute Boden und der damit verbundene Reichtum der Bevölkerung zeigt sich noch heute an aufwendig verzierten Bauernhöfen.

Obstanbau ist heute die dominierende Anbauform, neben Apfelbäumen sind es vor allem Kirschbäume, die das Bild der Landschaft prägen. Charakteristisch sind ebenfalls die langen schnurgeraden Straßen mit Höfen links und rechts davon.

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