Angelregion Donauknie

- Sehenswürdigkeit -

Nachdem die im Schwarzwald entspringende Donau Deutschland, Österreich und einen Teil der Slowakei durchflossen hat, verlässt Sie westlich von Bratislava deren Territorium, um auf ungarischem Gebiet ihren Weg fortzusetzen. Bisher floss sie stringent von West nach Ost, doch das wird sich nun ändern. Denn nun wird sie vom Visegrader Gebirge abgewiesen und in Richtung Süden gezwungen. In einem fast rechtwinkligen Knick bildet der Fluss das sogenannte Donauknie (ung. Dunakanyar) aus, das zu den touristisch am meisten frequentierten Gebieten des ganzen Landes zählt. Sowohl landschaftlich ist die Region sehr attraktiv als auch kulturell, säumen doch solche Städte wie Estergom, Visegrad und Szentendre die Ufer des Flusses. Flussinseln und Uferzonen stellen besonders in der warmen Jahreszeit für Wassersportler und Sommerfrischler ideale Refugien dar. Die Strömung des Flusses ist hier zwar noch deutlich spürbar, aber nicht so stark, dass Kanusportler nicht ihrem Sport nachgehen könnten. Auch für Petrijünger ist die Angelregion Donauknie sehr interessant, bietet sie doch auf Grund ihrer unterschiedlichen Uferbeschaffenheit (Inseln, Altarme, schnell fließende Abschnitte) Lebensraum für eine breite Palette von Süßwasserfischen. Sogar der Stör steigt gelegentlich bis hierher auf, ebenso wie sein kleinerer Verwandter, der Sterlet.

Friedfische Döbel, Barbe, Karpfen, Weißfische, Sterlet Köder Kartoffel, Mais, Teig, Rot- und Tauwurm
Raubfische Hecht, Barsch, Zander, Aal, Stör (gelegentlich), Wels Köder Köderfisch, Rot- und Tauwurm, Spinner, Blinker, Wobbler