Angelregion Eider

- Sehenswürdigkeit -

Der längste und bekannteste Fluss im Bundesland Schleswig-Holstein ist die Eider. Fast 1000 Jahre lang stellte dieser 188 km lange Fluss die südliche Grenze Dänemarks dar. In ihrem oberen Bereich bildet die Eider gemeinsam mit dem Nord-Ostseekanal ein Gewässersystem. Bei Friedrichstadt vereint sie sich mit der Treene, einem bis dahin sogar etwas längeren Nebenfluss, der ganz Schleswig Holstein von Nordosten nach Südwesten durchzieht. Dort wo die Eider beginnt, ihren Mündungstrichter auszubilden, liegt die kleine Stadt Tönnig. Solche Mündungstrichter sind typisch für Flüsse, die in Gezeiten ausbildende Meere münden. Die ins Land hineindrängende Flut löst immer wieder Landmasse heraus, die von der Ebbe mit ins Meer genommen wird. Ein anderes typisches Beispiel dafür ist die Elbmündung. Um starken Sturmfluten vorzubeugen wurde bei Nordfeld ein Sturmflutsperrwerk in Betrieb genommen, was sich zur Gänze bewährt hat. Mehrere Brücken und Fähren queren die Eider und in ihrem Mündungsgebiet präsentiert sie sich als typisches, Brackwasser führendes, Gewässer. Das vom Meer hereindrückende Salzwasser hat eine höhere Dichte als das Süßwasser des Flusses und schiebt sich keilförmig unter dieses. Für Angler kann das den merkwürdigen Effekt haben, dass er in geringen Tiefen Süßwasserfische fängt und etwas tiefer Meeresfische an den Haken bekommt. Da der Hecht sowohl im Süßwasser klarkommt als auch im Brackwasser, findet er hier ideale Bedingungen vor, kann er doch in beiden Zonen räubern.

Meeresfische Dorsch, Flunder Köder Fetzenköder, Wattwurm
Süßwasserfische Weißfische, Hecht, Barsch, Zander, Aal Köder Teig, Rot- und Tauwurm, Köderfisch, Blinker, Spinner


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