Aktuelle Reisehinweise - Deutschland: Verbot touristischer Übernachtungen bis 20. Dezember 2020

Angelregion Neiße

- Sehenswürdigkeit -

Von der Lausitzer Neiße wird der südliche Bereich der aktuellen Staatsgrenze zu unserem Nachbarland Polen markiert bis zu dem Punkt, wo die Neiße in die Oder mündet und diese dann den weiteren Grenzverlauf darstellt. In Form mehrerer Quellflüsse entspringt die insgesamt 254 km lange Neiße im Isergebirge in der Tschechischen Republik. In ihrem gesamten Verlauf lässt sie einen Höhenunterschied von 623 m hinter sich. Südlich der sächsischen Stadt Zittau erreicht der Fluss deutsches Staatsgebiet und stellt hier noch einen typischen Gebirgsfluss der Äsche-Region dar. Auf ihrem Weg bis Görlitz ändert sich dies kaum, aber danach beruhigt sie sich zusehends. Nun repräsentiert sie bereits die Barben-Region und passiert sehr bald Rothenburg in der Oberlausitz. Wenig später verlässt sie bei Bad Muskau das Bundesland Sachsen, um sich hier in Brandenburg einzufinden. Nachdem sie den Niederlausitzer Städten Forst und Guben einen Besuch abgestattet hat, mündet die Neiße schließlich nahe Eisenhüttenstadt bei Ratzdorf in die Oder. Die Neiße wird fast nirgends in ihrem Verlauf breiter als 30 m und bleibt auch relativ flach. Allerdings gibt es Gumpen, die bis zu 4 m tief sind. Ortsunkundige Angler seien vor diesen gewarnt, denn wer Watangeln betreiben möchte, kann schnell in eine dieser Untiefen abgleiten, was bei der flotten Strömung nicht ungefährlich ist. In einigen Nebenflüssen der Neiße, wie der Mandau bei Zittau, gibt es schöne Forellen, während der Hauptfluss, wie bereits oben beschrieben größtenteils die Barben-Region, verkörpert.

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