Aktuelle Reisehinweise - Deutschland: Verbot touristischer Übernachtungen bis 20. Dezember 2020

Angelregion Oberrhein

- Sehenswürdigkeit -

Nach dem zum Bodensee zu rechnenden Untersee zieht der als Hochrhein bezeichnete Abschnitt unseres Flusses parallel zu den Gebirgszügen von Osten nach Westen seine Bahn bis Basel, wo er im Rheinknie in einem fast idealen rechten Winkel nach Norden abknickt. Von nun an sprechen wir vom Oberrhein. Die durch einen Grabenbruch entstandene Oberrheinische Tiefebene gibt den Verlauf des „deutschesten aller deutschen Flüsse“ vor. Sie ist fast 300 km lang und in manchen Regionen 40 km breit. Auf einer Länge von 252 km überbrückt der Oberrhein einen Höhenunterschied von 76 m. Den Oberrheingraben verlässt der Rhein bei Mainz, um hier vom Mainzer Becken aufgenommen zu werden. In seinem südlichen Bereich stellt der Oberrhein die Staatsgrenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich dar. Die nördliche Hälfte repräsentiert die Grenze der Bundesländer Baden-Württemberg bzw. Hessen und Rheinland-Pfalz. Schon seit dem Mittelalter war das Oberrheintal eine der bedeutendsten Kulturlandschaften in Europa. Im 19. Jahrhundert wurde es allerdings durch Begradigungen des Flusses stark verändert. Auf seiner gesamten Länge wird der Oberrhein von der kommerziellen Schifffahrt und vor allen Dingen von der Ausflugsschifffahrt genutzt. Neben vielen „normalen“ Touristen kommen auch wieder vermehrt Angler an die Ufer des Flusses. In den letzten beiden Jahrzehnten hat sich die Wasserqualität beträchtlich verbessert und die Fischbestände haben sich erholt. So sind wieder alle Fischarten an den Haken zu bekommen, die noch vor 30 Jahren im Rhein als ausgestorben oder vertrieben galten. Sogar Lachse wurden vereinzelt gesichtet.

Fische Hecht, Barsch, Aal, Döbel, Barbe, Weißfische Köder Köderfisch, Blinker, Spinner, Rot- und Tauwurm, Teig