Angelregion Olbersdorfer See

- Sehenswürdigkeit -

Entstehung des Sees


Im Dreiländereck zwischen Deutschland, Polen und der Tschechische Republik liegt die sächsische Stadt Zittau und südlich von ihr die kleine Gemeinde Olbersdorf. Früher wurde hier Bergbau betrieben und in einem Tagebau Braukohle gefördert, um diese in den Kraftwerken Hirschfelde und Hagenwerder zu verstromen. In den 90 er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde dieser Tagebau geflutet, da er ausgekohlt war. So entstand ein etwa 6 km langer und 4,5 km breiter See – der Olbersdorfer See. Obwohl es den See noch nicht allzu lange gibt, hat er sich zu einem wichtigen Naherholungszentrum für Zittau und seine Umgebung entwickelt, ist er doch das einzige nennenswerte Gewässer im Zittauer Gebirge. Die Wasserfläche bedeckt etwa 60 Hektar und der See fasst ein Volumen von im Schnitt 6 Millionen Kubikmeter Wasser. Seine größte Tiefe liegt bei immerhin 40 Metern. Um den ganzen See herum verläuft ein Radwanderweg. An den Ufern des Sees hat sich bereits eine recht üppige Vegetation angesiedelt, so dass man in wenigen Jahren schon nicht mehr erkennen wird, dass es sich hier um einen ehemaligen Tagebau handelt.


Der See als Angelrevier


Einziger Zufluss des Olbersdorfer Sees ist der Grundbach, mit dessen Wasser der ehemalige Tagebau auch geflutet wurde. Nachdem der Grundbach den See wieder verlässt, mündet er in die Mandau, die ihrerseits in die Neiße mündet. So steht der Olbersdorfer See sogar mit der Oder in direkter Verbindung. Eine Zuwanderung von Fischen über die Mandau und den Grundbach in den Olbersdorfer See fand in nennenswerten Größenordnungen allerdings nicht statt. Der jetzige Fischbestand entstand durch Besatz. So gibt es im See auch keine kapitalen Fische, jedoch durchaus schöne Exemplare der großen Fried- und Raubfische. Ein Boot ist auf dem Olbersdorfer See nicht von Nöten, da die Uferböschungen größtenteils recht steil abfallen, sieht man einmal von den Bereichen der flachgespülten Badestrände ab. Der Köder kann also auch mit einem gekonnten Überkopfwurf weit genug und tief genug platziert werden.


Gewässer Fischbestand Angelmethoden
Olbersdorfer See Karpfen, Schleie, Weißfische, Hecht, Zander, Barsch, Aal Grundangeln mit und ohne Bissanzeiger, Spinnangeln mit Blinker und Spinner


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