Aktuelle Reisehinweise - Deutschland: Verbot touristischer Übernachtungen bis 20. Dezember 2020

Angelregion Überlinger See

- Sehenswürdigkeit -

Mit dem Überlinger See weist der größte See Deutschlands, der Bodensee, einen nach Nordwesten ragenden finderförmigen Fortsatz auf, der gemeinhin als eigenständiges Gewässer betrachtet wird, da er von der typischen Strömung des Bodensees nicht durchzogen wird. Der Alpenrhein trägt am östlichen Ende des Bodensees kaltes und mineralreiches Wasser ein, das durch seine graue Farbe auch optisch gut erkennbar ist. Dieses sinkt sofort zum Grund des Sees und wird durch die nachströmenden Wassermassen nach Westen gedrückt. Dabei vermischt es sich nur sehr zögerlich mit dem darüber liegenden Wasser. Über den Seerhein strömt das Wasser dann vom Obersee in den Untersee. Von all diesen Wasserbewegungen bleibt der Überlinger See ausgeschlossen, was die Tier- und Pflanzenwelt nicht unmaßgeblich beeinflusst. Zudem münden hier einige Bäche, die weniger kaltes Wasser als der Rhein eintragen. Mit der Blumeninsel Meinau liegt diese klimatisch besonders begünstigte Insel im Überlinger See. Die fiktive Grenze zwischen dem Bodensee und dem Überlinger See stellt die Fährverbindung zwischen Konstanz und Meersburg dar. Die Fischbestände in den beiden Teilen des Sees unterscheiden sich doch merklich. Während die Population der Maränenarten im Obersee deutlich überrepräsentiert ist, sind im Überlinger See mehr wärmeliebende Cypriniden vertreten. Die Ufer am Überlinger See sind sehr steil, so dass Angler meist auf ein Boot angewiesen sind.

Friedfische Karpfen, Schleie, Weißfische Köder Kartoffel, Teig, Rot- und Tauwurm
Raubfische Hecht, Barsch, Zander, Aal Köder Köderfisch, Blinker, Spinner, Rot- und Tauwurm