Angelregion Untere Weser

- Sehenswürdigkeit -

Von der Unteren Weser spricht man etwa ab dem Bremer Weserwehr bei Hastedt bis der Fluss in die Nordsee mündet. In diesem Abschnitt unterliegt er den Gezeiten, die maßgeblich Fließgeschwindigkeit, Wasserführung und sogar das Leben im Fluss beeinflussen. So kann es passieren, dass bei Fluten mit starkem Tidenhub die Untere Weser sogar landeinwärts nach Süden fließt und in die Nebenflüsse hineindrückt. Die Untere Weser zieht sich bis Bremerhaven hin und dort wo dann die Geeste hinzufließt beginnt die Außenweser. Gleichzeitig bildet sich ab hier zusehends der Mündungstrichter der Weser aus und sie entwickelt sich von einem Fluss zu einem Gewässer in der Fläche. Die Außenweser weist sogar zwei Wattbereiche auf, die den völlig anderen Charakter dieses Flussabschnittes noch deutlicher unterstreichen. Die Untere Weser durchfließt die Hansestadt Bremen in ihrer gesamten Ausdehnung und wird von jeher für den Boots- und Schiffsverkehr genutzt. Zahlreiche Hafenanlagen prägen das Bild der Stadt. Die Untere Weser ist bis zu ihrem Übergang in die Außenweser ein Fluss der Blei-Region mit den dafür typischen Fischpopulationen. Danach vermischt sich das Wasser des Flusses mit dem salzhaltigen Wasser der Nordsee, so dass sich in der Außenweser ein weitläufiger Brackwasserbereich ausbildet, der dennoch sehr heterogen sein kann. Die Fluten drücken immer wieder Salzwasser landeinwärts, das sich wegen seiner höheren Dichte wie ein Keil unter das Wasser des Flusses schiebt. Angler können dann das Phänomen beobachten, dass sie in geringeren Tiefen Süßwasserfische fangen und in größeren Tiefen Meeresfische an den Haken bekommen.

Süßwasserfische Karpfen, Weißfische, Hecht, Zander, Barsch, Aal Köder Kartoffel, Teig, Rot- und Tauwurm, Köderfisch, Blinker, Spinner
Meeresfische Dorsch, Flunder Köder Köderfisch, Fischfetzen, Wattwurm


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