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Dreifaltigkeitskirche (Konstanz)

- Sehenswürdigkeit -


Die Dreifaltigkeitskirche liegt am Bodensee in Konstanz in Baden-Württemberg. Errichtet wurde sie im dreizehnten Jahrhundert und diente damals als örtliches Kloster für die Augustiner-Eremiten, deshalb ist sie auch Augustinerkirche bekannt. Die Klosterkirche wurde in 1802 aufgelöst und ab diesem Zeitpunkt als Garnisonskirche, dann als Spitalkirche, später als altkatholisches Gotteshaus und heutzutage als ökumenische „City Kirche“ genutzt. Durch den Kontrast zwischen gotischer Bettelordensarchitektur Außen und den Bild- und Stuckdekorationen sowie den spätgotischen Fresken Innen entsteht ein insgesamt sehr harmonischer Eindruck. Die Kirchenausstattung wurde aus verschiedenen Orten zusammengetragen. Der Hochaltar und die beiden Doppelaltäre kommen aus der St. Michaelskirche aus dem Ort Zug in der Schweiz. Auf dem Altarblatt wird Christus am Kreuz dargestellt, es hing ursprünglich im Konstanzer Münster. Am Seitenaltar (nördl. Seitenschiff) befindet sich das Altarbild der Malerin Marie Ellenrieder (siehe Bild) mit dem Titel „Jesus als Kinderfreund“ (1845). Dieses Werk wurde erst in 2005 aufwendig restauriert. Wenn Sie in Konstanz unterwegs sind, sollten Sie diese Kirche auf jeden Fall besuchen und sich die vielen heiligen Kunstwerke selbst einmal ansehen. Es lohnt sich.