Fehmarnbeltbrücke

- Sehenswürdigkeit -

Beispiel: die FehmarnsundbrückeFehmarnbeltbrücke ist der Name eines Projektes, das eine feste Querung des Fehmarnbelts in der Ostsee vorsieht. Der Fehmarnbelt ist die Meerenge zwischen der deutschen Insel Fehmarn und der dänischen Insel Lolland. An der engsten Stelle beträgt die Distanz zwischen den beiden Inseln weniger als 19 Kilometer. Seit Jahrzehnten wird daher bereits von einer festen Querung dieses Ostseeteils gesprochen, in Frage kommen eine Brücke oder ein Tunnel. Dazu haben Deutschland und Dänemark einen Staatsvertrag geschlossen, wonach Dänemark den Großteil der Baukosten tragen wird, später jedoch auch die Mauteinnahmen komplett erhalten wird. Inzwischen (2011) wird von dänischer Seite ein Tunnel angestrebt – die Brückenlösung war vermehrt bei Umweltschützern in die Kritik geraten. Die Auswirkungen auf Wasserströmungen und Vogelflug sind die Hauptkritikpunkte.

Der Bau einer festen Fehmarnbeltquerung soll in erster Linie den Verkehr zwischen Norddeutschland und Südskandinavien beschleunigen. Derzeit wird noch der Fehmarnbelt per Fährschiffen überquert, so dass sich von Hamburg nach Kopenhagen beispielsweise Fahrzeiten von 4:30 Stunden ergeben. Nach dem Bau könnte die Fahrzeit im Eisenbahnpersonenfernverkehr auf nur noch 3 Stunden sinken. Davon würde auch der Güterverkehr profitieren. In welchem Umfang dieser von den Fähren auf die Schiene wechselt, hängt jedoch stark von den späteren Mautgebühren ab. Die Inbetriebnahme der Querung ist für 2020 geplant.

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