Fehmarnsundbrücke

- Sehenswürdigkeit -

Die Fehmarnsundbrücke ist der Name der Straßen- und Eisenbahnbrücke zwischen der Insel Fehmarn und dem schleswig-holsteinischen Festland. Sie überspannt den Fehmarnsund, die Meerenge zwischen Insel und Festland, der Teil der Ostsee ist. Geplant wurde eine Brücke bereits vor dem 1. Weltkrieg – damals noch als reine Eisenbahnbrücke. Tatsächlicher Baubeginn der heutigen Brücke war jedoch erst im Jahr 1960, weil während des zweiten Weltkriegs das Bauvorhaben abgebrochen wurde.
Gebaut wurde schließlich eine so genannte Netzwerkbogenbrücke, die die B207 zweispurig, sowie die Bahnstrecke Lübeck-Puttgarden eingleisig über den Fehmarnsund führt. Die Brücke erreicht eine Gesamtlänge von ca. 960 Metern, die breiteste Durchfahrt ist etwa 250 Meter weit.
Nach der Inbetriebnahme konnten die Reisezeiten zwischen dem Festland und der Insel deutlich reduziert werden. Seither starten die Fähren nach Dänemark nicht bereits auf dem deutschen Festland, sondern erst in Puttgarden auf Fehmarn. Die alte Fährlinie wurde eingestellt. Die Bahnverbindung wird u.a. von durchgehenden Fernzügen Hamburg-Kopenhagen genutzt. Es ist geplant, auch den Fehmarnbelt zwischen Fehmarn und Dänemark mit einer festen Querung zu versehen, so dass sich die Reisezeiten auf dieser „Vogelfluglinie“ nochmals deutlich verkürzen werden.

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