Festung Ehrenbreitstein

- Sehenswürdigkeit -

Die Festung Ehrenbreitstein ist eine über 500 Jahre bestehende Befestigung. Ursprünglich gehörte sie dem Kurfürstentum Trier, später übernahmen die Preußen die imposante Festung bei Koblenz. Der Ursprung des ersten Festungsbaus geht ungefähr auf das Jahr 1000 zurück, in welchem die Kurfürsten von Trier eine barocke Burg errichten ließen. Forscher gehen aber davon aus, dass der Ehrenbreitstein schon ca. 4000 v. Chr. besiedelt war.

Den Namen Ehrenbreitstein trägt die Festung aufgrund des gleichnamigen Berges, in welchen sie teilweise integriert ist. Besonders zu Zeiten der Preußen galt die Festung als uneinnehmbar, aufgrund ihrer erhöhten und gut abgesicherten Lage. So liegt die Festung in etwa 120 Metern Höhe und man kann von ihr aus dank guter Sichtbedingungen alle Richtungen absichern. Im Laufe der Jahrhunderte, seit Bau der Festung, gab es eine Vielzahl von kriegerischen Auseinandersetzungen und Belagerungen, welche sich um die Festung abspielten. Zwischenzeitlich wurde sie sogar komplett gesprengt, wodurch sie anschließend ihr heute typisches Aussehen erhielt. Dies unter der preußischen Regentschaft im Jahr 1828.
Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs spielte sie immer wieder kleine und große Rollen in kriegerischen Auseinandersetzungen.

Heute ist der Ehrenbreitstein Herberge für viele verschiedene Institutionen. Unter anderem ist hier ein Teil des Koblenzer Landesmuseum zu finden. Außerdem hat sich eine Direktion niedergelassen, welche sich um den Erhalt von altertümlichen Gebäuden in Rheinland-Pfalz kümmert. Daneben ist bei der Festung Ehrenbreitstein das Ehrenmal zu finden, welches den Gefallenen der Weltkriege gewidmet wurde. 2009 wurde dieses Denkmal erweitert, damit es auch den Gefallenen der deutschen Bundeswehr gedenkt.

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