Festung Königstein

- Sehenswürdigkeit -

Es ist eine der größten Festungsanlagen in Europa – die Festung Königstein an der Elbe in Sachsen.
Als plausibel gilt, dass es bereits im 12. Jahrhundert eine Burg auf dem Felsen gegeben haben muss, die später um- und ausgebaut worden ist. Ältestes Gebäude auf dem großen Felsplateau ist heute die Burgkapelle. Etwa ab Ende des 16. Jahrhunderts zeigt sich die Anlage in ihrer heutigen Form als stark ausgebaute Festung. Beeindruckend sind die hohen Festungsmauern, die das Plateau komplett umranden.

Der Königstein ist ein Tafelberg, wie er typisch ist für das Elbsandsteingebirge und erhebt sich rund 240 Meter über das Elbtal. Die exponierte Lage bot sich für eine Festung an. Zunächst lag diese im Königreich Böhmen, ab 1459 kam sie nach Sachsen bzw. zur Markgrafschaft Meißen. Die Nutzung war bis zum Ersten Weltkrieg durchgehend militärischer Art, dazu kam die Nutzung als Gefängnis. Während der Weltkriege waren Kriegsgefangene hier untergebracht, danach nutzte die junge DDR die Burg als sozialistisches Umerziehungslager. Erst seit 1955 dient die Festung Königstein ausschließlich zivilen Zwecken als Freilichtmuseum. Es zeigt eine große Bandbreite militärhistorischer Zeugnisse und lockt Jahr für Jahr mehrere hunderttausend Besucher an. Das Museum ist ganzjährig geöffnet.

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