Gedenkstätte KZ Engerhafe

- Sehenswürdigkeit -

Das ehemalige Konzentrationslager Engerhafe befand sich in einem Ortsteil Südbrookmerlands (Engerhafe), im Nordwesten Niedersachsens, zwischen den Städten Aurich und Emden. Engerhafe war das einzige Konzentrationslager Ostfrieslands und obwohl es nur 2 Monate, bis zum 22. Dezember 1944 bestand, starben hier 188 Menschen.
Als Adolf Hitler befahl, die gesamte Nordseeküste mit dem Friesenwall zu befestigen, errichteten die beauftragten Kommandos sieben Außenlager zum Konzentrationslager Neuengamme, die als Unterbringung für die Arbeitskräfte dienen sollten, dazu zählte auch Engerhafe.
2000 bis 2200 Männer aus ganz Europa mussten in 3 unbeheizten Baracken ohne Wasser und Kanalisation in unmenschlichen Bedingungen leben. Da die Insassen auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle durch Aurich getrieben wurden und der „Gelbkreuzler“, der Zug der Gefangenen, durch die Stadt fuhr, kann man davon ausgehen, dass auch die Bevölkerung von dem Konzentrationslager wusste und einigen Quellen zufolge, sollen die Menschen auch versucht haben, den entkräfteten Männern Brot zuzustecken.
An das Leiden der Gefangenen und an ihr qualvolles Sterben erinnert heute die Gedenkstätte mit drei Gedenksteinen, die auf dem Friedhof der Kirchengemeinde Engerhafe errichtet wurden.

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